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Frau stösst Mann vor U-Bahn – sie «hasst Hindus und Muslime»

In New York ist ein Einwanderer aus Indien von einer einfahrenden U-Bahn überfahren worden. Zeugen schildern, wie die mutmassliche Täterin den Mann völlig unvermittelt vor den Zug stiess.

Ihr drohen 25 Jahre Haft: Die 31-Jährige wird von Polizisten abgeführt. (29. Dezember 2012)
Ihr drohen 25 Jahre Haft: Die 31-Jährige wird von Polizisten abgeführt. (29. Dezember 2012)
Reuters

Die Polizei in New York hat am Samstag eine Frau festgenommen, die einen Mann auf einem Bahnhof vor eine einfahrende U-Bahn gestossen haben soll. Das Opfer, ein Einwanderer aus Indien, kam dabei ums Leben. Gegen die 31-Jährige wird nun wegen Mordes aus rassistischen Gründen ermittelt.

Die Tat vom Donnerstag wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Ein Passant erkannte die mutmassliche Täterin daraufhin am Samstag auf einer Strasse und rief die Polizei.

Verdacht auf Rassismus

Sie sagte nach Behördenangaben aus, dass sie Hindus und Muslime hasse. Den Angaben zufolge kannten die Täterin und das 46 Jahre alte Opfer einander nicht.

Zeugen der Tat erklärten, beide hätten in keiner Weise miteinander kommuniziert, während sie im Stadtteil Queens auf den Zug warteten. Die Frau sei dann plötzlich aufgesprungen und habe den Mann vom Bahnsteig auf die Gleise gestossen. Im Fall einer Verurteilung drohen ihr 25 Jahre Haft.

Es war bereits der zweite derartige Zwischenfall in einem New Yorker U-Bahnhof im Dezember. Ein Obdachloser wurde Anfang des Monats festgenommen, weil er am Times Square einen Mann vor einen Zug gestossen haben soll. Das Opfer kam ums Leben. Der Obdachlose handelte nach eigener Darstellung in Notwehr.

SDA/mw

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