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Freddy Nock mit schweren Vorwürfen belastet

Die Aargauer Staatsanwaltschaft soll den Hochseilakrobaten unter anderen wegen versuchter vorsätzlicher Tötung angeklagt haben.

dsa
Ihm soll juristischer Ärger drohen: Freddy Nock anlässlich eines Weltrekordversuchs in Zofingen. (1. September 2018)
Ihm soll juristischer Ärger drohen: Freddy Nock anlässlich eines Weltrekordversuchs in Zofingen. (1. September 2018)
Urs Flüeler, Keystone

Die Vorwürfe sind massiv. Wie Tele M1 heute berichtet, klage die Staatsanwaltschaft Aargau Freddy Nock wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, mehrfacher Gefährdung des Lebens und mehrfacher versuchter Körperverletzung an.

So soll er seiner Frau ein Kissen aufs Gesicht gedrückt haben, woraufhin sich die Ehefrau tot gestellt habe, schreibt Tele M1 in der Meldung weiter. Ebenso werfe die Frau ihm vor, er habe sie geschlagen und gewürgt.

Für eine Stellungnahme war Freddy Nock für diese Zeitung nicht zu erreichen. Sein Sprecher liess verlauten, dass Nock sich weder zur Verhandlung, noch zu den Vorwürfen äussern werde. Dass er mit «massiven Vorwürfen» konfrontiert sei, gab Nock in einem Artikel des «Sonntagsblick» vom letzten Wochenende bekannt.

Kontaktverbot zum Sohn

Nock und seine Frau fochten seit vielen Jahren einen Sorgerechtsstreit um den 8-jährigen Sohn aus, schreibt der «Sonntagsblick» weiter. Das Kind sei vor einigen Jahren Nocks Obhut entzogen worden. Seine Frau habe zeitweise ein Kontaktverbot erwirkt, sagte Nock.

Seine Frau hat in den letzten zwei Jahren vier Strafanzeigen gegen den Extremsportler eingereicht. Im Gegenzug hat Nock bei der Staatsanwaltschaft Aargau vor wenigen Monaten zwei Strafanträge wegen häuslicher Gewalt und Tätlichkeiten aufgegeben.

Die Gerichtsverhandlung findet am kommenden Mittwoch statt. Bei einem Schuldspruch droht dem mehrfachen Weltrekordhalter eine Gefängnisstrafe zwischen 5 und 20 Jahren.

Seit Ende der 1990er Jahre schuf sich Freddy Nock mit verschiedenen Weltrekorden einen Namen, die ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen wurden. Er entstammt der Circusfamilie Nock und machte schon im Alter von vier Jahren erste Erfahrungen auf dem Seil. Mit elf Jahren begann er mit der Hochseilartistik.

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