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Freie Fahrt gen Süden

Der Ferienbeginn machte sich auf der Nord-Süd-Route bemerkbar. Vor dem Gotthard stauten sich die Autos zwischenzeitlich auf einer Länge von 15 Kilometern. Später löste sich der Stau langsam auf.

Zwischenzeitlich war es harzig: Kolonne auf der Gotthardautobahn. (7. Juli 2012)
Zwischenzeitlich war es harzig: Kolonne auf der Gotthardautobahn. (7. Juli 2012)
Keystone

Der Ferienbeginn in 14 Schweizer Kantonen und im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen hat sich am Gotthard bemerkbar gemacht. Auf bis zu 15 Kilometern standen die Autos auf der Autobahn A2 vor dem Tunnel in Richtung Süden. Seit Freitagvormittag und bis am Samstagnachmittag gab es auf der Nord-Süd-Achse vor dem Tunnel Wartezeiten, wie es am Samstag beim Verkehrsinformationsdienst viasuisse auf Anfrage hiess. Am längsten war der Stau am Samstagvormittag und -Mittag mit 15 Kilometern.

Das bedeutete eine Wartezeit von rund zwei Stunden. Anfang Nachmittag begann der Stau zu schrumpfen, und bis zum frühen Abend verschwand die stehende Kolonne ganz. Auf der Ausweichroute über den San-Bernardino-Pass gab es nur lokale, kleine Behinderungen, wie eine Sprecherin von viasuisse sagte.

Auch in Chiasso sowie zwischen der Raststätte Stalvedro und Airolo, stockte der Verkehr wegen Überlastung vorübergehend, wie der viasuisse meldete. Zwischen Mendrisio und dem Zoll in Chiasso- Brogeda mussten sich die Ausreisenden erneut gedulden: Dort war der Stau zeitweise mehr als 5 Kilometer lang. Aber auch von Chiasso in Richtung Gotthard bildete sich zwischen Quinto und Airolo eine vier Kilometer lange Blechschlange.

Zwei Tote im Puschlav

Im Puschlav im Kanton Graubünden sind zwei junge Männer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Zwei weitere Männer erlitten schwere Verletzungen. Die vier 17- bis 23-jährigen Männer waren von Le Prese in Richtung Poschiavo unterwegs, als ihr Personenwagen nach einer Kurve links von der Strasse abkam, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte. Das Auto rutschte über die Gegenfahrbahn und auf den Abstellplatz beim Feuerwehrmagazin der Ortschaft Li Curt.

Dort kollidierte der Personenwagen mit einem abgestellten Lastwagen. Die beiden Männer, die auf der rechten Seite im Auto gesessen hatten, wurden beim Aufprall tödlich verletzt. Die beiden anderen zogen sich Verletzungen zu. Die Feuerwehr musste alle Insassen aus dem Autowrack bergen.

Der zweite Mitfahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Spital von Samedan gefahren und dann per Helikopter ins Kantonsspital Chur geflogen. Der Lenker des Fahrzeugs wurde ins Spital von Poschiavo gebracht.

SDA/fko

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