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Für US-Skifahrer stehen in Sotschi fünf Flugzeuge bereit

Mit einem Evakuierungsplan soll für die Sicherheit der Wintersportler aus den USA während den Olympischen Spielen in Russland gesorgt werden. Eine private Sicherheitsfirma ist für die Umsetzung verantwortlich.

Für ihre Sicherheit wird gesorgt: Langläufer aus den USA. (29. Dezember 2013)
Für ihre Sicherheit wird gesorgt: Langläufer aus den USA. (29. Dezember 2013)
Reuters

Angesichts von Anschlagsdrohungen gegen die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi hat der Verband der US-Skifahrer nach einem Pressebericht einen Evakuierungsplan für seine Sportler aufgestellt. Eine private Sicherheitsfirma halte während der Spiele im Februar bis zu fünf Flugzeuge bereit, mit denen die US-Delegation ausgeflogen werden könne, berichtete die Zeitung «USA Today» am Dienstag.

«Das ist ein einzigartiger Fall», sagte der Chef der beauftragten Firma Global Rescue, Dan Richards, der Zeitung. «Normalerweise gibt es keine Wettbewerbe an Orten wie Sotschi.» Global Rescue ist der Zeitung zufolge seit 2006 für den US-Skiverband tätig, derartige Sicherheitsmassnahmen habe es aber bisher nicht gegeben.

Die Spiele von Sotschi finden vom 7. bis zum 23. Februar statt. Seit Dienstag gelten die schärfsten Sicherheitsmassnahmen in der olympischen Geschichte. Die russischen Behörden setzen Überwachungssatelliten, Drohnen, Boden-Luft-Raketen und 37'000 Polizisten und Soldaten ein, um die Stadt am Fusse des Kaukasus vor Anschlägen zu sichern.

Die Sorge vor Gewalttaten ist kurz vor den Spielen durch zwei Selbstmordanschläge im 700 Kilometer entfernten Wolgograd gestiegen. Durch sie wurden Ende Dezember 34 Menschen getötet. Russlands Staatsfeind Nummer eins, der islamistische Rebellenführer Doku Umarow, hatte im Sommer gedroht, das Sportfest «mit allen Mitteln» zu verhindern.

AFP/chk

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