87 Wohnungen in Genf nach Brand einsturzgefährdet

Im Genfer Quartier Servette ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Eine Person erlitt eine Rauchvergiftung.

Das Feuer weitete sich auf den ganzen Block aus. (Video: Leserreporter)

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Ein Brand hat am Sonntagnachmittag im Genfer Stadtzentrum den Dachstock eines Häuserblocks verwüstet. Die Bewohnerinnen und Bewohner der 87 Wohnungen mussten das Gebäude verlassen. Es drohte Einsturzgefahr.

Evakuierte, die nicht zu Bekannten oder Verwandten konnten, fanden in zwei Zivilschutzanlagen Unterschlupf, wie der Genfer Stadtpräsident Rémy Pagani sagte. Der Wohnblock gehörte nicht der Stadt und war nach Paganis Worten schlecht instand gehalten. Im Ganzen waren 80 Wohnungen betroffen.

Der Alarm ging in Form einiger hundert Anrufe gegen 16.30 Uhr ein, wie die Genfer Stadtpolizei mitteilte. Aus dem Dachstock schlugen enorme Flammen, die weitherum sichtbar waren. Sieben Personen wurden von der Sanitätspolizei versorgt, zwei davon mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Die Brandursache war Gegenstand von Ermittlungen. Ausgebrochen war der Brand im Block Nummer 73 an der Rue de la Servette. Die Flammen griffen dann auf die angebauten Häuser Nummer 69 und 75 in dem Häuserblock über.

Das Quartier wurde für die Rettungs- und Löscharbeiten gesperrt. 200 Rettungskräfte waren im Einsatz, 128 davon Feuerwehrleute. Der Sachschaden ist hoch und Einsturzgefahr bestand am Abend weiterhin. Die Rue de la Servette bleibt bis Montagmorgen um sechs Uhr gesperrt. Die Feuerwehr richtete eine Brandwache ein. (fur/sda)

Erstellt: 11.03.2018, 17:47 Uhr

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