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Gefährliche Nummern und viel Adrenalin

Todesmut und Poesie: Bei der Schweizer Premiere von «Kooza» am Samstag in Bern fuhr der Cirque du Soleil das grosse Spektakel auf. Wenn nur die Witze etwas besser wären.

Am Samstag feierte der Cirque du Soleil mit seiner Show «Kooza» in Bern Premiere. (Die Bilder stammen von der Aufführung in der Royal Albert Hall in London am 4. Januar 2013)
Am Samstag feierte der Cirque du Soleil mit seiner Show «Kooza» in Bern Premiere. (Die Bilder stammen von der Aufführung in der Royal Albert Hall in London am 4. Januar 2013)
Paul Hackett, Reuters
Vor der Pause schnellt der Puls der Zuschauer ein erstes Mal in die Höhe, als sich die zwei Fahrradfahrer auf das Hochseil wagen, während sie auf ihren Schultern eine Stange tragen, auf der ihr Kollege auf einem Stuhl balanciert.
Vor der Pause schnellt der Puls der Zuschauer ein erstes Mal in die Höhe, als sich die zwei Fahrradfahrer auf das Hochseil wagen, während sie auf ihren Schultern eine Stange tragen, auf der ihr Kollege auf einem Stuhl balanciert.
Paul Hackett
Einrad und vier Beine:  Dieser Weg wird kein leichter sein.
Einrad und vier Beine: Dieser Weg wird kein leichter sein.
John Zimmermann
1 / 10

Jö. Ein grosser Hund zottelt über die Bühne. Er tritt an den Bühnenrand und – nein! – hebt sein Bein. Wir werden knapp nicht nass. Nun gut, Schwamm drüber. Am Schluss der zweistündigen Show werden wir uns an anderes als an mediokere Pointen erinnern.

An gefährliche Nummern auf monströsen Geräten zum Beispiel. An den Angstschweiss des Publikums, der sich mit dem Popcornduft vermählt. An stolze, adrenalingepushte Artisten, die am Bühnenrand Applaus abholen.

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