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Gefälschte Potenzmittel am Zoll abgefangen

Der Handel mit illegalen Medikamenten nimmt laut der Schweizerischen Heilmittelbehörde zu. Bereits 450 Päckchen stellten die Grenzwächter dieses Jahr sicher.

Die Zollverwaltung hat bis Ende August 450 verdächtige Sendungen an der Grenze abgefangen. Im gesamten 2007 waren es 366 Sendungen gewesen.

Ein Drittel aller verdächtigen Pakete stammt jeweils aus Indien und Thailand. Zu den Spitzenreitern bei den illegalen und gefälschten Importen zählen Erektionsförderer, gefolgt von Muskelaufbaupräparaten, Schlankheitsmitteln und Hautaufhellern für Menschen mit dunkler Hautfarbe.

Risiko wird unterschätzt

Laut Schweizerischem Heilmittelinstitut Swissmedic sind die abgefangenen Pakete nur die Spitze des Eisbergs: «Wir schätzen, dass mindestens 50'000 illegale Arzneimittelsendungen pro Jahr per Post in die Schweiz gelangen», wird Karoline Mathys, Leiterin des Bereichs Marktüberwachung, in einer Mitteilung zitiert.

Meist sind sich die Betroffenen laut Swissmedic beim Kauf von Arzneimitteln über Internet zu wenig über die Risiken bewusst. Darauf soll nun auch das Projekt «Stop Piracy» hinweisen, das in 520 Apotheken in der kommenden Woche Informationen und Beratung offeriert.

AP/oku

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