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Gestatten, das sind die Welpen des Calandarudels

Acht junge Wölfe sind im Grenzgebiet der Kantone Graubünden und St. Gallen in eine Fotofalle getappt.

Die Jagdbehörden gehen von acht Jungtieren aus: Eine Fotofalle hat Aufnahmen des Nachwuchses gemacht.
Die Jagdbehörden gehen von acht Jungtieren aus: Eine Fotofalle hat Aufnahmen des Nachwuchses gemacht.
Amt für Jagd und Fischerei Graubünden

Die Wölfe am Calanda-Massiv im Grenzgebiet der Kantone Graubünden und St. Gallen haben zum sechsten Mal in Serie Nachwuchs bekommen. Die Bündner Jagdbehörden gehen von acht Welpen aus.

Mehrere Fotofallen der Wildhut und Beobachtungen von Privaten hätten sich bestätigt, teilte das Bündner Amt für Jagd am Montag mit. Aufgrund der vorliegenden Fotofallen-Bilder müsse von acht Jungtieren ausgegangen werden. In den vergangenen fünf Jahren seien im Laufe des Herbstes jeweils fünf bis sieben Welpen beobachtet beziehungsweise genetisch nachgewiesen worden.

Rudel umfasst acht bis zehn Tiere

Die Eltern des Wurfs dürften erneut die Wölfin F07 und der Rüde M30 sein. Weil Jungtiere im Alter zwischen zehn Monaten und zwei Jahren wegziehen und sich ein eigenes Revier suchen, wird angenommen, dass das Calanda-Rudel relativ konstant acht bis zehn Tiere aufweist.

Am Calanda-Massiv lebt das erste Schweizer Wolfsrudel seit der Rückkehr der Grossraubtiere im Jahre 1995. Erste Hinweise auf die Bildung eines Rudels stammen vom Herbst 2011.

(SDA)

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