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Gestohlener Bussard von Wimbledon wieder zurück

Rufus muss in Wimbledon den heiligen Rasen gegen Tauben verteidigen. Vergangene Woche wurde er gestohlen – nun kehrte er unter mysteriösen Umständen zurück.

Gefiederter Hüter des heiligen Rasens: Wüstenbussard Rufus ist wieder da. (Archiv)
Gefiederter Hüter des heiligen Rasens: Wüstenbussard Rufus ist wieder da. (Archiv)
AFP

Vergangene Woche hatte die Tennis-Szene von Wimbledon einen grossen Verlust zu beklagen: Rufus, der gefiederte Hüter des heiligen Rasens, war weg – gestohlen aus dem geparkten Auto seiner Besitzerin, mitsamt seinem Käfig. Nun ist der Wüstenbussard wieder aufgetaucht. Laut einem Bericht des «Telegraph» wurde Rufus in der Nähe der Tennisanlage in einer Tragtasche gefunden.

Da Rufus ein moderner Vogel ist, twittert er natürlich. Über seinen Account, (der von seinen Besitzern betrieben wird), zwitscherte der Falke eine Bestätigung. Er sei sicher und gesund aufgefunden worden. Wer für sein Verschwinden und Wiederauftauchen verantwortlich ist, wurde bisher nicht bekannt. Der Raubvogel dreht jeden Morgen und Abend über dem All England Club seine Kreise, um die störenden Tauben vom Rasen fernzuhalten. Dieses Vorgehen wird am altehrwürdigen Mittelpunkt der Tenniswelt seit 1999 praktiziert. Die Bussarde sollen die Tauben nicht schlagen, sondern lediglich verscheuchen.

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