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Gewaltiger Taifun rast auf die Philippinen zu

Windgeschwindigkeiten von 300 Kilometer pro Stunde und sechs Meter hohe Wellen: Die Philippinen fürchten den Sturm Haiyan. Besonders heftig könnte er die Menschen treffen, die bereits in Zeltstädten leben.

mw
Ganze Landstriche sind überschwemmt: Blick von oben auf die philippinische Stadt Iloilo. (9. November 2013)
Ganze Landstriche sind überschwemmt: Blick von oben auf die philippinische Stadt Iloilo. (9. November 2013)
AFP
Hunderte Tote werden befürchtet: Der Flughafen in Tacloban ist zerstört. (9. November 2013)
Hunderte Tote werden befürchtet: Der Flughafen in Tacloban ist zerstört. (9. November 2013)
Keystone
Von ihren Häusern bleibt nichts mehr übrig: Überlebende betrachten das Ausmass des Schadens in der Provinz Cebu. (9. November 2013).
Von ihren Häusern bleibt nichts mehr übrig: Überlebende betrachten das Ausmass des Schadens in der Provinz Cebu. (9. November 2013).
Reuters
Schutz vor dem Regen: Eine Mutter und ihre Kinder in Cebu in den Zentralphilippinen. (8. November 2013)
Schutz vor dem Regen: Eine Mutter und ihre Kinder in Cebu in den Zentralphilippinen. (8. November 2013)
Reuters
Wellen schlagen mit grosser Wucht auf die Küste auf: Der Sturm wütete auch in Legazpi. (8. November 2013)
Wellen schlagen mit grosser Wucht auf die Küste auf: Der Sturm wütete auch in Legazpi. (8. November 2013)
Keystone
Bange Stunden im Hochwasser: Drei Frauen schützen sich in der stark betroffenen Stadt Tacloban vor dem Regen. (9. November 2013)
Bange Stunden im Hochwasser: Drei Frauen schützen sich in der stark betroffenen Stadt Tacloban vor dem Regen. (9. November 2013)
Keystone
Eine Schneise der Zerstörung: Blick auf eine Nachbarschaft in Tacloban. (9. November 2013)
Eine Schneise der Zerstörung: Blick auf eine Nachbarschaft in Tacloban. (9. November 2013)
AFP
Suche nach Vermissten: Helfer waten durch die Wassermassen. (9. November 2013)
Suche nach Vermissten: Helfer waten durch die Wassermassen. (9. November 2013)
Keystone
Viele verlieren alles im Sturm: Eine Frau schnürt Nothilfepakete. (9. November 2013)
Viele verlieren alles im Sturm: Eine Frau schnürt Nothilfepakete. (9. November 2013)
AFP
Haiyan hinterlässt eine Schneise der Verwüstung: Ein Filipino steht auf dem Dach seiner zerstörten Hütte. (8. November 2013)
Haiyan hinterlässt eine Schneise der Verwüstung: Ein Filipino steht auf dem Dach seiner zerstörten Hütte. (8. November 2013)
Keystone
Flutartiger Regen überschwemmte die Dörfer. (8. November 2013)
Flutartiger Regen überschwemmte die Dörfer. (8. November 2013)
Keystone
Mittlere Geschwindigkeit von 235 k/h. Satellitenradar-Aufnahme von Taifun Haiyan beim Überqueren der Philippinen. Übermittelt vom US-amerikanischen Wetterdienst NOAA um 6.30 Uhr MEZ. (8. November 2013)
Mittlere Geschwindigkeit von 235 k/h. Satellitenradar-Aufnahme von Taifun Haiyan beim Überqueren der Philippinen. Übermittelt vom US-amerikanischen Wetterdienst NOAA um 6.30 Uhr MEZ. (8. November 2013)
Keystone
Hatte gegen die Fluten keine Chance: In Legazpi haben die Wellen Teile eines Hauses zerstört. (8. November 2013)
Hatte gegen die Fluten keine Chance: In Legazpi haben die Wellen Teile eines Hauses zerstört. (8. November 2013)
Keystone
Heftige Wellen: Eine Person geht in Legazpi, südlich von Manila, am Meer entlang. (8. November 2013)
Heftige Wellen: Eine Person geht in Legazpi, südlich von Manila, am Meer entlang. (8. November 2013)
AFP
Der Sturm brachte Chaos über das Land: Anwohner der philippinischen Provinz Cebu versuchen einen umgestürzten Baum von der Strasse zu räumen. (8. November 2013)
Der Sturm brachte Chaos über das Land: Anwohner der philippinischen Provinz Cebu versuchen einen umgestürzten Baum von der Strasse zu räumen. (8. November 2013)
Keystone
Nothilfe: Die verpackten Reissäcke werden in die verwüsteten Ortschaften verschifft. (08.11.2013)
Nothilfe: Die verpackten Reissäcke werden in die verwüsteten Ortschaften verschifft. (08.11.2013)
Romeo Ranoco, Reuters
Chaos in Tacloban: Trümmer und Müll schwimmen durch die überfluteten Strassen der philippinischen Stadt. (8. November 2013)
Chaos in Tacloban: Trümmer und Müll schwimmen durch die überfluteten Strassen der philippinischen Stadt. (8. November 2013)
Reuters
Möglicherweise ist Haiyan der stärkste aufgezeichnete Taifun: Szene aus der Stadt Tacloban. (8. November 2013)
Möglicherweise ist Haiyan der stärkste aufgezeichnete Taifun: Szene aus der Stadt Tacloban. (8. November 2013)
People-Press
Grösster Sturm des Jahres: Satellitenaufnahme des Taifuns Haiyan. (6. November 2013)
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AFP
Haiyan trifft auf Land: Frauen und Kinder werden zu Tausenden evakuiert.
Haiyan trifft auf Land: Frauen und Kinder werden zu Tausenden evakuiert.
Nelson Salting, Keystone
Zahlreiche Flugzeuge blieben am Boden. (8. November 2013)
Zahlreiche Flugzeuge blieben am Boden. (8. November 2013)
AFP
Warnt am Fernsehen vor dem Taifun: Der philippinische Präsident Benigno Aquino III. (7. November 2013)
Warnt am Fernsehen vor dem Taifun: Der philippinische Präsident Benigno Aquino III. (7. November 2013)
AP Photo/Malacanang Photo Bureau, Robert Vinas
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Wegen des herannahenden Taifuns Haiyan sind im Süden und im Zentrum der Philippinen zahlreiche Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen und hunderte Flüge wurden gestrichen, wie die Behörden mitteilen.

Haiyan fegt mit Windgeschwindigkeiten von fast 280 Kilometern pro Stunde und Böen von mehr als 330 Stundenkilometern über den Pazifik und soll am Freitag auf Land treffen.

Hunderte Flüge gestrichen

Viele Menschen mussten ihre Zeltstädte auf der Insel Bohol verlassen, in denen sie seit Oktober lebten, als ein Erdbeben mehr als 220 Todesopfer forderte. Die Gesellschaften Philippine Airlines, Cebu Pacific und weitere strichen vor allem hunderte Inlandsflüge, aber auch einige internationale Verbindungen.

Der Wetterdienst warnte, dass der Sturm noch stärker werden könne. Es wurde erwartet, dass der Taifun auf der Insel Samar etwa 600 Kilometer südöstlich von der Hauptstadt Manila an Land treffen würde.

Präsident Benigno Aquino rief seine Landsleute zur Ruhe auf, vor allem beim Kauf von Notvorräten und beim Verlassen ihrer Häuser. Die Philippiner sollten alle nötigen Vorkehrungen treffen, solange Haiyan noch nicht an Land getroffen sei, sagte Aquino in einer Ansprache im staatlichen Fernsehen. Die Folgen des Taifuns könnten gering gehalten werden, «wenn wir uns gegenseitig helfen».

Zugleich warnte der Staatschef, dass an der erwarteten 600-Kilometer-Front des Sturms schwere Überschwemmungen sowie heftige Winde drohten. In Küstengebieten könnten die Wellen bis zu sechs Meter hoch werden, fügte Aquino hinzu.

Die Philippinen werden jedes Jahr von rund 20 heftigen Stürmen getroffen. In den Unwettern kommen regelmässig zahlreiche Menschen ums Leben. «Haiyan» schien sich zuletzt zum heftigsten Sturm des laufenden Jahres zu entwickeln.

(SDA)

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