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Gotthard-Tunnel wird in Kölner TV-Studio nachgebaut

Für den ZDF-Zweiteiler «Gotthard» wird ein Teil des Gotthard-Tunnels aus dem Jahr 1873 errichtet. Für Co-Partner SRF ist es die teuerste TV-Produktion.

Historische Bedeutung: Der Gotthard-Tunnel wurde in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts mit grosser Willenskraft gebaut.
Historische Bedeutung: Der Gotthard-Tunnel wurde in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts mit grosser Willenskraft gebaut.
www.gotthardtunnel.ch

Beim aufwendigen Spielfilm «Gotthard» werden in Köln in einer 100 Meter langen Konstruktion des Gotthard-Tunnels von 1873 sogar Explosionen und Wassereinbrüche gefilmt. Das TV-Event – eine Co-Produktion des Schweizer Fernsehens (SRF), des österreichischen ORF und des ZDF – zeigt die Entstehung eines der weltgrössten Bauwerke des 19. Jahrhunderts.

Kosten von zehn Millionen Euro

Beim federführenden SRF will man sich nicht zum Budget äussern, doch dürfte der Fernsehfilm schätzungsweise zehn Millionen Euro kosten. «Die Dreharbeiten starten jetzt, im September, mit bekannten Stars wie Miriam Stein, Maxim Mehmet, Roeland Wiesnekker, Marie Bäumer und Joachim Król unter der Regie von Urs Egger in der Schweiz», sagt Urs Fitze, der beim SRF für die fiktionalen Projekte verantwortlich ist.

«Wir werden den Film in der Schweiz, Tschechien und in den MMC Studios produzieren», ergänzen die Produzenten Philip Borbély und Bastie Griese von der Produktionsfirma MMC in Köln. Der Film entsteht anlässlich der Einweihung des neuen Gotthard-Tunnels im nächsten Jahr.

Für das Schweizer Fernsehen ist «Gotthard» die aufwendigste Fernsehproduktion bisher. «In dieser Grössenordnung haben wir noch nie co-produziert», betont Fitze und weist auf die Bedeutung des damals weltweit grössten Eisenbahntunnels hin: «Dieses Bauwerk hat die Schweiz für immer verändert.» In Deutschland wird «Gotthard» voraussichtlich Ende nächsten Jahres im Zweiten laufen.

SDA/fal

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