Häusliche Gewalt statt heilige Nächte

Die Kantonspolizei Aargau zieht eine trübe Bilanz dieser Weihnachtstage. Oft ist bei Streitereien der Alkohol mit im Spiel gewesen.

Zahlreiche Einsätze: Für die Aargauer Polizeibeamten herrschte über die Festtage Hochbetrieb. (Archiv/Symbolbild)

Zahlreiche Einsätze: Für die Aargauer Polizeibeamten herrschte über die Festtage Hochbetrieb. (Archiv/Symbolbild) Bild: Ennio Leanza/Keystone

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Die Weihnachtstage verliefen an einigen Orten im Kanton Aargau alles andere als friedvoll. Die Polizei rückte während der Festtage zu 22 häuslichen Gewalttaten und 19 Streitereien aus. Meist war Alkohol im Spiel, wie es in einer Bilanz der Polizei vom Donnerstag heisst.

Die besinnliche Weihnachtszeit habe offenbar nicht alle Leute erreicht, hiess es weiter. Bei den 22 Einsätzen wegen häuslicher Gewalt wurden zwei Aggressoren vorläufig festgenommen. Drei Personen wurden aufgrund psychischer Auffälligkeiten in eine Klinik eingewiesen.

Bei 19 Auseinandersetzungen versuchte die Polizei, einen Streit zu schlichten. Fünfmal gingen Meldungen mit Androhung eines Suizides ein. Die Polizisten und Polizistinnen konnten mittels Gesprächen und der Übergabe der Person an Familie oder Fachpersonen schlimmeres verhindern.

Über die Weihnachtstage ging die Aargauer Polizei auch auf Verbrecherjagd. Zwischen Montag und Mittwoch rückten Regional- und Kantonspolizei zu 23 Einbruchdiebstählen aus. Betroffen waren Firmen und Einfamilienhäuser. Dabei konnte in Rothrist ein Täter festgenommen werden. (fal/sda)

Erstellt: 27.12.2018, 19:07 Uhr

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