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Haider fuhr mit 1,8 Promille in den Tod

Jörg Haider war zum Unfallzeitpunkt stark alkoholisiert. Dies hat die gerichtsmedizinische Untersuchung des Leichnams ergeben.

Das Autowrack von Jörg Haider. Bei einem Überholmanöver verlor er die Kontrolle über den Wagen.Er verstarb auf der Unfallstelle.
Das Autowrack von Jörg Haider. Bei einem Überholmanöver verlor er die Kontrolle über den Wagen.Er verstarb auf der Unfallstelle.
Keystone
Die Polizei untersucht das Autowrack von Haider in Lambichl nahe von Klagenfurt.
Die Polizei untersucht das Autowrack von Haider in Lambichl nahe von Klagenfurt.
Keystone
7. Oktober 1990: Jörg Haider in Siegerpose, als er das Abstimmungslokal in Klagenfurt mit seiner Frau und Tochter Cornelia verlässt.
7. Oktober 1990: Jörg Haider in Siegerpose, als er das Abstimmungslokal in Klagenfurt mit seiner Frau und Tochter Cornelia verlässt.
Keystone
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Haiders Sprecher Stefan Petzner gab gegenüber der Nachrichtenagentur APA nach Rücksprache mit den Behörden und der Familie eine Stellungnahme ab, wonach der Verunfallte zum Unglückszeitpunkt 1,8 Promille hatte. «Es ist richtig, dass Landeshauptmann Jörg Haider zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert war. Ich kann und muss das bestätigen», so Petzner.

Die Gerichtsmedizin habe den Alkoholisierungsgrad festgestellt, so Petzner. Eine Stellungnahme der Behörden und der Familie werde es nicht mehr geben. «Ich kann nur appellieren, dass die Medien das akzeptieren.»

Das österreichische Nachrichtenmagazin «News» hatte zuvor in einer Vorabmeldung berichtet, dass Haider zum Unfallzeitpunkt stark alkoholisiert gewesen sei.

Staatsanwaltschaft schweigt

Zu der Frage, ob der Politiker unter Einfluss von Alkohol gestanden habe, will die Staatsanwaltschaft keine Angaben machen, berichtet Spiegel Online.

Mit 142 km/h unterwegs

Der Kärntner Landeshauptmann und Chef des Bündnisses Zukunft Österreich (BZÖ) war auf dem Heimweg von einer politischen Veranstaltung mit seinem Dienstwagen tödlich verunglückt. Er kam nach einem Überholmanöver bei Klagenfurt von der Strasse ab und war nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit 142 km/h unterwegs, etwa doppelt so schnell wie an dieser Stelle erlaubt.

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