Hat der DHL-Erpresser wieder zugeschlagen?

Die Staatskanzlei in Erfurt hat ein DHL-Paket erhalten, das möglicherweise eine Handgranate enthält.

Die Thüringer Staatskanzlei.

Die Thüringer Staatskanzlei. Bild: thüringen.de

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Nach dem Fund einer Paketbombe in Potsdam ist auch in der thüringischen Staatskanzlei in Erfurt ein verdächtiges Paket eingegangen. Die Sendung sei bereits am Freitagnachmittag eingegangen und dann bei der Sichtung aufgefallen, sagte Regierungssprecher Günter Kolodziej.

Derzeit prüften Polizei und Staatsanwaltschaft, worum es sich dabei genau handle. Wie die «Bild» berichtet, ist von einer Wurfgranate im Innern des Pakets gesprochen worden. Dies wurde bis jetzt von offizieller Seite nicht kommentiert. An «Spekulationen» wolle sich die Staatskanzlei nicht beteiligen.

Wie üblich im Regal

Im brandenburgischen Potsdam war am Freitag ein Paket mit einem Sprengsatz in einer Apotheke in der Innenstadt entdeckt und von Experten der Bundespolizei unschädlich gemacht worden. Wie die dortigen Behörden am Wochenende mitteilten, gehen sie von einem Zusammenhang mit einer Erpressung des Paketdiensts DHL aus. Sie warnten vor möglichen weiteren gefährlichen Postsendungen.

Kolodziej zufolge hatte das Paket in Erfurt über das Wochenende zunächst wie üblich in einem Regal gelegen. Erst im Licht der Hinweise vom Wochenende sei es «umsichtigen Mitarbeitern» am Montagmorgen verdächtig vorgekommen. Sie hätten die Polizei informiert. (rub)

Erstellt: 04.12.2017, 12:25 Uhr

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