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Hochwasser-Zug: Marine muss 800 Passagiere retten

Es war eine Alptraum-Fahrt, vor allem für die neun Schwangeren an Bord. Eine Zugreise von Mumbai endete für viele Passagiere im Schlauchboot.

Erst die Marine konnte die eingeschlossenen Bahnreisenden befreien. (Video: Tamedia)

Erst blieb ihr Zug wegen Hochwassers stecken, dann mussten die Bahnreisenden stundenlang auf Hilfe warten: Für 800 Passagiere eines Schnellzugs in Indien wurde ihre Fahrt zum Albtraum. Der Mahalaxmi Express war am Freitagabend im Bahnhof der Metropole Mumbai abgefahren. Bereits nach 60 Kilometern nahm die Fahrt allerdings ein jähes Ende. Der Zug musste im Bezirk Thane anhalten, weil dort nach heftigen Regenfällen ein Fluss über die Ufer getreten war und die Gleise unter Wasser standen. Erst nach zwölf Stunden alarmierten die Behörden die indische Marine und die Notfallhelfer des Katastrophenschutzes. Die Einsatzkräfte kamen den Passagieren dann mit Hubschraubern, Booten und Tauchern zur Hilfe.

Nach Angaben der indischen Bahn konnten alle Insassen des Zugs, unter ihnen neun Schwangere, binnen fünf Stunden in Sicherheit gebracht werden. Luftaufnahmen zeigten, wie Menschen in Rettungswesten mit Schlauchbooten durch das trübe braune Wasser abtransportiert wurden. Knapp 40 Ärzte versorgten die eingeschlossenen Passagiere, die ihre Reise schliesslich mit einem Ersatzzug fortsetzen konnten.

Wegen des heftigen Monsun-Regens mussten am Samstag in Mumbai elf Flüge gestrichen werden. In einigen Teilen der Stadt fielen innerhalb von 24 Stunden 20 Zentimeter Regen. Seit Beginn der Monsun-Saison wurden Indien hunderte Todesopfer gemeldet. Alleine in den vergangenen beiden Wochen starben aufgrund der schweren Unwetter landesweit mehr als 250 Menschen.

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