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Hoeness hinterzog wohl über 30 Millionen Euro

Deutsche Steuerfahnder beschäftigen sich immer noch mit den Bankunterlagen des ehemaligen Bayern-Präsidenten. Laut einem Bericht liegt die hinterzogene Summe höher als im Prozess festgestellt.

Will früher aus dem Gefängnis raus: Uli Hoeness hat einen Antrag zur vorzeitigen Haftentlassung eingereicht. (13. März 2014)
Will früher aus dem Gefängnis raus: Uli Hoeness hat einen Antrag zur vorzeitigen Haftentlassung eingereicht. (13. März 2014)
Sven Hoppe, Keystone
Gezeichnet: Uli Hoeness und seine Frau verlassen das Gerichtsquartier in München. (13. März 2014)
Gezeichnet: Uli Hoeness und seine Frau verlassen das Gerichtsquartier in München. (13. März 2014)
AFP
«Gute Freunde kann niemand trennen»: Ein Anhänger von Uli Hoeness fordert Solidarität.
«Gute Freunde kann niemand trennen»: Ein Anhänger von Uli Hoeness fordert Solidarität.
Philipp Guelland, AFP
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Die Steuerschuld von Uli Hoeness ist einem Bericht zufolge möglicherweise noch höher als zum Zeitpunkt seiner Verurteilung bekannt. Das Magazin «Focus» berichtete vorab aus seiner neuen Ausgabe, die Steuerfahndung Rosenheim habe bereits eine Summe von mehr als 30 Millionen Euro an hinterzogenen Steuern errechnet.

Die Berechnungen seien noch nicht abgeschlossen. Die Behörde durchleuchtet gemäss dem Bericht derzeit die vollständigen Unterlagen des Hoeness-Kontos bei der Zürcher Bank Vontobel.

Hoeness war am 13. März wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Am Tag darauf trat er als Präsident des FC Bayern zurück und verzichtete auf eine Revision. Seine Strafe wird er in den kommenden Wochen in der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech antreten müssen.

(SDA)

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