Hunderte stürmen den Uluru-Fels in Australien

Am letzten Tag vor der Schliessung der beliebten Attraktion, wollen Touristen den Fels ein letztes Mal erklimmen.

In einer langen Schlange klettern die Menschen den heiligen Berg der Aborigines hinauf. (24. Oktober 2019) Video: Tamedia/AP

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Am letzten Tag vor der Schliessung des Uluru sind hunderte Touristen auf den weltberühmten Felsen in der australischen Wüste geklettert. Nachdem der Zugang zu dem roten Monolithen wegen starker Winde zunächst versperrt blieb, liessen Parkranger die Besucher dann ab Freitagvormittag auf den Berg klettern.

Am Samstag tritt ein Kletterverbot in Kraft, weil der Uluru den australischen Ureinwohnern heilig ist. Der früher Ayers Rock genannte Uluru befindet sich auf Land, das dem Aborigine-Stamm der Anangu gehört.

Für die Ureinwohner hat der Felsen eine grosse spirituelle und kulturelle Bedeutung. Bereits im November 2017 kündigte der Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark daher an, dass Touristen den roten Felsen ab Oktober 2019 nicht mehr besteigen dürfen.

Der Felsen im australischen Outback ist eine der grössten Touristenattraktionen der Insel. Foto: Lukas Coch/Keystone

In den vergangenen Monaten sorgte das für einen verstärkten Besucherandrang. Nach Angaben der Verwaltung der australischen Nationalparks besuchten in den zwölf Monaten bis Juni 2019 mehr als 395'000 Menschen den Uluru und damit rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. 13 Prozent der Besucher absolvierten die Klettertour auf den Felsen.

Auch künftig können Besucher den Uluru aus nächster Nähe bestaunen. Verboten ist nur das Besteigen des Felsens, der eine der grössten Touristenattraktionen Australiens ist. (aru/sda)

Erstellt: 25.10.2019, 09:19 Uhr

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