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Professor erklärt gefährliche Pfeiler-Strömung

Wie konnte es zum tödlichen Schlauchboot-Unfall in Bern kommen? Willi Hager von der ETH kennt die Kräfte unter Wasser.

Die ­Auguetbrücke liegt je zur Hälfte in den Gemeinden Belp und Muri.
Die ­Auguetbrücke liegt je zur Hälfte in den Gemeinden Belp und Muri.
Manu Friedrich
Die Wasserströmungen um die Brückenpfeiler haben gewaltige Kräfte und können sehr gefährlich sein.
Die Wasserströmungen um die Brückenpfeiler haben gewaltige Kräfte und können sehr gefährlich sein.
Manu Friedrich
Am Sonntag wurden hier bei einem Schlauchboot-Unfall zwei Frauen so schwer verletzt, dass sie kurze Zeit später starben.
Am Sonntag wurden hier bei einem Schlauchboot-Unfall zwei Frauen so schwer verletzt, dass sie kurze Zeit später starben.
Manu Friedrich
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Wer Brückenpfeiler passiert, mag die weissen Schaumkronen und die kleinen Wasserwirbel als harmloses Wasserspiel abtun. Doch das sanfte Rauschen trügt. Unter der Wasseroberfläche herrschen gefährliche Strömungen. Was sich um die Pfeiler im Wasser abspielt, ist aber kein unberechenbares Mysterium. Ganze Abteilungen von Wissenschaftlern und Ingenieuren erforschen, vermessen und berechnen die Kräfte des Wassers. Und die Hydrologen wissen: Die Strömungen bei Brückenpfeilern sind besonders heimtückisch. Dies zeigte sich auch am Sonntag, als eine Schlauchbootfahrt bei der Auguetbrücke tödlich endete. Willi Hager ist Professor für Hydraulik an der ETH Zürich und befasst sich seit Jahren mit dem Thema. Er erklärt, was sich unter der Wasseroberfläche genau zuträgt.

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