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«Ich habe nichts mehr»

Seinen ganzen Besitz habe er in Belize zurücklassen müssen, sagt der nach einer abenteuerlichen Flucht nun in Miami gestrandete Softwarepionier. Ein Freund hilft ihm mit Bargeld aus.

Seine Flucht gelang: John McAfee vor dem Abflug in seine Heimat. (12. Dezember 2012)
Seine Flucht gelang: John McAfee vor dem Abflug in seine Heimat. (12. Dezember 2012)
AFP
...und machte auch mit seinen Eskapaden und seiner spektakulären Flucht aus Belize auf sich aufmerksam. (12. Dezember 2012)
...und machte auch mit seinen Eskapaden und seiner spektakulären Flucht aus Belize auf sich aufmerksam. (12. Dezember 2012)
AFP
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Der nach seiner Flucht aus dem zentralamerikanischen Belize in die USA zurückgekehrte US-Softwarepionier John McAfee hat nach eigenen Angaben sein gesamtes Vermögen in dem Kleinstaat zurückgelassen und ist nun mittellos.

«Ich habe nichts», sagte McAfee dem US-Fernsehsender ABC gestern in Miami. Sein ganzer Besitz, darunter Investitionen über 20 Millionen Dollar sowie rund 15 Immobilien, sei in Belize zurückgeblieben.

Ein Freund hilft aus

Alles, was er noch habe, seien ein paar Kleidungsstücke und Schuhe. Ein Freund habe ihm mit ein wenig Bargeld ausgeholfen, sagte der 67-Jährige und wedelte vor der Fernsehkamera mit einem kleinen Geldbündel. Er habe keine Ahnung, wovon er jetzt leben solle.

Der 67-Jährige war aus seiner Wahlheimat Belize geflohen, nachdem sein Nachbar vor einem Monat ermordet aufgefunden worden war. Vergangene Woche stellte der illegal nach Guatemala eingereiste McAfee dort einen Asylantrag und wurde kurz darauf festgenommen. Die Behörden in Guatemala-Stadt hatten zunächst seine Auslieferung nach Belize angekündigt. Schliesslich wurde er jedoch in sein Herkunftsland USA ausgewiesen.

Nicht genügend Beweise für eine Auslieferung

McAfee weist jede Verstrickung in den Mordfall zurück. Bislang wird er von den Behörden in Belize lediglich als «Person von Interesse» bezeichnet, eine Anklage wurde nicht erhoben. Ein Sprecher der Ermittlungsbehörden in Belize sagte gestern, es lägen nicht genügend Beweise vor, um einen Haftbefehl gegen McAfee zu erwirken oder seine Auslieferung beantragen zu können.

AFP/chk

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