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«Ich werde nicht als Gewalttäter in die ewigen Jagdgründe eingehen»

Wegen des Verdachts der Vergewaltigung sass Komiker Karl Dall vier Tage in St. Gallen im Gefängnis. In einem Interview spricht er nun über die Zeit in Untersuchungshaft und die Vorwürfe gegen ihn.

«Schliesslich bin ich unschuldig»: karl Dall bei einem Boxkampf in Stuttgart. (21. März 2009)
«Schliesslich bin ich unschuldig»: karl Dall bei einem Boxkampf in Stuttgart. (21. März 2009)
Keystone

Der unter Vergewaltigungsverdacht stehende Komiker Karl Dall hofft auf ein schnelles Ende des in der Schweiz gegen ihn laufenden Ermittlungsverfahrens. «Ich glaube an die Rechtsstaatlichkeit. Ich werde nicht als Gewalttäter in die ewigen Jagdgründe eingehen,» sagte der 73-Jährige der «Bild»-Zeitung von heute (Artikel online nicht verfügbar). Er werde dafür kämpfen - «schliesslich bin ich unschuldig».

Dall war im November in St. Gallen für vier Tage in Untersuchungshaft genommen worden, weil eine 43-jährige Journalistin ihm eine Vergewaltigung vorwirft. Die nach seiner Auffassung haltlosen Vorwürfe hätten sein Leben schon jetzt grundlegend geändert.

«Auch nach der Freilassung fühle ich mich gefangen. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, traue mich jetzt aber kaum noch raus,» sagte Dall. «Ich wünsche mir, in Zukunft wieder unbekümmert durchs Leben gehen zu können. Aber es wird niemals mehr so sein wie es vorher war.»

AFP/ajk

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