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«Irgendjemand fing an, das wurde dann extremer»

Was geschah in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof? Betroffene erzählen.

Hat die Übergriffe am Hauptbahnhof miterlebt: Passantin in Köln.

In der Silvesternacht wurden auf dem Bahnhofsvorplatz vom Kölner Hauptbahnhof mehrere Frauen von Männer-Gruppen bestohlen und sexuell belästigt. Bei der Polizei meldeten sich bisher 80 Menschen, die angaben, Opfer von Straftaten geworden zu sein. Stand Montagabend lagen 60 Anzeigen wegen Sexualdelikten und Diebstählen vor, auch eine Vergewaltigung soll es gegeben haben. Die Sexualdelikte sollen laut Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers in «sehr massiver Form» passiert sein. Die Ermittler gehen von weiteren Opfern aus, die sich bisher nicht gemeldet haben.

Augenzeugenberichten zufolge bildeten sich Gruppen von mehreren Männern, die Frauen umzingelten, bedrängten und ausraubten. Auch eine Zivilpolizistin soll bedrängt worden sein.

«Irgendjemand fing an, das wurde dann extremer», sagt eine Frau (siehe Video oben). Ein Mann erzählt, er habe jemandem helfen wollen und sei dann angegriffen worden.

In Köln findet derweil eine Krisensitzung statt (siehe Video unten). Oberbürgermeisterin Henriette Reker will mit Polizei und Verwaltung beraten.

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