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Ist die Ampel die Ursache für den Unfall vor dem Gotthard?

Nach dem tödlichen Unfall vor dem Gotthardtunnel zeigt sich: Es bestehen Parallelen zu einem anderen Unglück an fast derselben Stelle.

Schwerer Unfall vor dem Gotthard-Südportal: Bei der Kollision mit zwei Lastwagen und einem Auto gab es Tote.
Schwerer Unfall vor dem Gotthard-Südportal: Bei der Kollision mit zwei Lastwagen und einem Auto gab es Tote.
Leserreporter
Der Unfall habe sich nach 12 Uhr bei der Raststätte Piotta auf der A 2 Richtung Norden ereignet, teilte Viasuisse mit.
Der Unfall habe sich nach 12 Uhr bei der Raststätte Piotta auf der A 2 Richtung Norden ereignet, teilte Viasuisse mit.
zvg
In Richtung Norden staut sich der Verkehr vor dem Gotthard auf rund acht Kilometern.
In Richtung Norden staut sich der Verkehr vor dem Gotthard auf rund acht Kilometern.
Leser-Reporter 20 Minuten
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Bei einem schweren Unfall in Piotta TI starb vor zwei Tagen eine vierköpfige Familie. Die Eltern und ihre beiden Töchter aus Deutschland standen am Ende eines Staus, als ein 50-jähriger Lenker mit seinem Lastwagen auf das Auto auffuhr. Gemäss «Blick» war der Grund für den Stau die Ampelanlage vor dem Stalvedrotunnel. In einer Art Tropfsystem lässt diese Autos passieren – sie schaltet im Minutentakt von rot auf grün und umgekehrt.

Zweck der Ampel: Sie soll die Sicherheit erhöhen. Doch bereits im Mai sind fast an derselben Stelle eine Mutter und eine Tochter aus Israel ums Leben gekommen. Auch in diesem Fall ist ein Fahrzeug auf das Stauende aufgefahren.

«Ampel ist hochgefährlich»

Chauffeur Tiziano Marcato ist der Meinung, dass die Ampel die Sicherheit nicht erhöht, im Gegenteil: «Als vor Jahren die Ampel aufgestellt wurde, dachte ich, das ist hochgefährlich.»

Im «Blick» ist nun gar von einer «Todesfalle» die Rede. Dennoch hält das Bundesamt für Strassen an der Ampel fest. «Ist die Dosierung aktiv, wird dies weit im Voraus signalisiert und angekündigt», sagt Astra-Sprecher Guido Bielmann.

Die Unfallursache ist immer noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Unfallverursacher schwebt in Lebensgefahr. Er befindet sich auf der Intensivstation des Luganeser Regionalspitals.

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