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Jagd auf «Schläferdiebe» am Oktoberfest

In München fliesst das Bier wieder in Strömen. Betrunkene Besucher gehören zu den idealen Opfern von «Schläferdieben».

Jagdrevier der «Schläferdiebe»: Ein Besucher liegt beim Auftakt zum Oktoberfest in München stark betrunken auf einer Wiese. (16. September 2017)
Jagdrevier der «Schläferdiebe»: Ein Besucher liegt beim Auftakt zum Oktoberfest in München stark betrunken auf einer Wiese. (16. September 2017)
Tobias Hase, Keystone

Die Polizei hat auf dem Oktoberfest in München erstmals Langfinger unter dem neuen Namen «Schläferdiebe» dingfest gemacht. Alljährlich machen sich Diebe auf dem Volksfest an Gäste heran, die nach erheblichem Biergenuss ins Land der Träume gesunken sind.

Für diese besondere Form des Taschendiebstahls fand die Polizei nun den neuen Begriff. In einem Fall fassten Taschendiebfahnder am Samstagabend einen 29-Jährigen, der auf dem berühmten Hügel hinter den Zelten einem schlafenden 30-jährigen Wiesn-Besucher das Mobiltelefon aus der Hosentasche zog. Ähnlich ein weiterer Fall: Drei 16- bis 18-jährige Diebe nahmen einem ebenfalls schlafenden Touristen das Handy weg.

Fahnder aus der Schweiz

Weitere Taschendiebe wurden in den Zelten teils in flagranti ertappt. Die Polizei holt alljährlich zur Wiesn besonders geschulte Fahnder aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem Ausland, etwa aus der Schweiz, um den ebenfalls aus vielen Ländern anreisenden Dieben das Handwerk zu legen.

SDA/foa

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