Zum Hauptinhalt springen

Jangmi fegte über Taiwan

Der bisher stärkste Taifun dieses Jahres im Pazifik hat in Taiwan zwei Menschen das Leben gekostet. China wurde weitgehend verschont.

Eine 18-Jährige stürzte tödlich vom Motorrad als während des Sturmes Jangmi ein Kabel von einem Masten abriss und sich um ihren Kopf wickelte. Ein 82-Jähriger wurde von seinem Motorrad von der Strasse geweht und ertrank in einem überschwemmten Reisfeld. 58 Menschen wurden verletzt, nachdem der Taifun Überschwemmungen und Erdrutsche in der Inselrepublik ausgelöst hatte. Die am Wochenende unterbrochenen Eisenbahn- und Flugverbindungen wurden jedoch zum Teil wieder aufgenommen.

Jangmi schwächte sich auf seinem weiteren Weg an der chinesischen Ostküste vorbei zu einem tropischen Sturm ab. Die Küstenprovinzen Fujian und Zhejiang wurden nicht mit voller Wucht getroffen, wie amtliche chinesische Medien berichteten. Die chinesischen Küstenregionen hatten sich vorsorglich auf den 15. Taifun dieses Jahres vorbereitet und nach amtlichen Angaben 460'000 Menschen aus tief liegenden Gebieten in Sicherheit gebracht. Auch waren 76'000 Boote in die Häfen zurückbeordert worden. Doch brachte der Sturm nur starke Niederschläge und heftige Winde.

Hagupit wütete in Vietnam

In Vietnam kamen seit Freitag mindestens 42 Menschen durch den Taifun Hagupit ums Leben. Betroffen war vor allem der Norden des Landes. 61 Menschen wurden nach Behördenangaben durch die Folgen von Hagupit verletzt. Erdrutsche und Überschwemmungen zerstörten zahlreiche Dörfer und zerstörten unzählige Viehbestände. Durch Hagupit waren zuvor auf den Philippinen acht und in China 17 Menschen ums Leben gekommen.

SDA/vin

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch