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Joao Silva kämpft sich zurück auf die Titelseite

Vor neun Monaten hat der «New York Times»-Fotograf Joao Silva bei der Explosion einer Mine in Afghanistan seine Beine verloren. Erstmals seit dem Unfall wurde nun wieder ein Foto von ihm auf der Titelseite gedruckt.

Heute auf der Frontpage der «New York Times»: Ein Bild zeigt Soldaten und Besucher, die gestern der Zeremonie zur Schliessung des bekannten Walter-Reed-Militärkrankenhauses in Washington beiwohnten.

Dort wurde auch Joao Silva selbst behandelt, nachdem er in Afghanistan auf eine Mine trat. Er wurde wie viele andere Patienten in der Militärklinik in Bethesda medizinisch versorgt.

Der Kriegsfotograf war im Oktober 2010 mit einer US-Patrouille in der südafghanischen Provinz Kandahar unterwegs, als er bei einer Minen-Explosion schwer verletzt wurde. Silva wurde zunächst nach Deutschland ausgeflogen und kam dann ins Walter-Reed-Militärkrankenhaus. Inzwischen ermöglichen ihm zwei Beinprothesen und ein Spazierstock das Gehen.

«Bis jetzt gehe ich, aber es wird der Moment kommen, in dem ich werde rennen können», sagte er der «New York Times». Im November will er auf einem handbetriebenen Fahrrad am New-York-Marathon teilnehmen.

AFP/bru

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