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Ju-Air-Chefpilot verspricht hohe Sicherheit

Erstmals hat Andreas Pfisterer in einem Interview über den Absturz am Piz Segnas gesprochen – auch über den Entscheid, bald wieder zu fliegen.

«Hundertprozentig sicher»: Der Chefpilot der Ju-Air über die Wiederaufnahme des Flugbetriebs.
«Hundertprozentig sicher»: Der Chefpilot der Ju-Air über die Wiederaufnahme des Flugbetriebs.
Arnd Wiegmann, Reuters

Der Chefpilot von Ju-Air, Andreas Pfisterer, hat die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach dem Absturz eines historischen Flugzeugs am Piz Segnas of Flims GR verteidigt. In einem Interview mit dem «Blick» vom Dienstag sagte er, einen richtigen Zeitpunkt für die Wiederaufnahme gebe es nicht.

«Den optimalen Zeitpunkt gibt es nicht. Für die einen kommt er zu früh, für die anderen zu spät», sagte er. Für Ju-Air stehe aber fest, dass es weitergehen soll. Dies sei man den rund 160 Freiwilligen, die sich ehrenamtlich für die Rundflug-Airline engagieren, schuldig, führte Pfisterer diesbezüglich aus.

Video: Trümmer werden vom Absturzort abtransportiert

Die Bergungsarbeiten oberhalb von Flims dauern an. Video: Key

Vergangene Woche habe ihn zudem ein Erlebnis in seinem Entschluss, den Flugbetrieb nach dem Absturz möglichst rasch wieder aufzunehmen, bekräftigt. Angehörige der Unfallopfer hätten ihm gesagt, die Fluggesellschaft solle unbedingt weiterfliegen.

Es gebe obendrein keine Hinweise auf technische Mängel, sagte er gegenüber dem «Blick». «Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Flugzeuge hundertprozentig sicher sind», führte der Ju-Air-Chefpilot zudem aus.

Bilder: Der Absturz der Ju-52 oberhalb von Flims

«Der schwierigste und schwärzeste Tag in der 36-jähigen Geschichte der Ju-Air»: Kurt Waldmeier, Gründer und CEO Ju-Air an der Pressekonferenz am 5. August 2018.
«Der schwierigste und schwärzeste Tag in der 36-jähigen Geschichte der Ju-Air»: Kurt Waldmeier, Gründer und CEO Ju-Air an der Pressekonferenz am 5. August 2018.
Melanie Duchene, Keystone
Unter den Opfern befinden sich 8 Paare und 4 Einzelpersonen: Die Kantonspolizei informierte in Flims über die bisherigen Erkenntnisse zum Absturz. (5. August 2018)
Unter den Opfern befinden sich 8 Paare und 4 Einzelpersonen: Die Kantonspolizei informierte in Flims über die bisherigen Erkenntnisse zum Absturz. (5. August 2018)
Melanie Duchene, Keystone
Undatierte Aufnahme einer fliegenden Junkers Ju-52 mit Schweizer Zulassung.
Undatierte Aufnahme einer fliegenden Junkers Ju-52 mit Schweizer Zulassung.
Str, Keystone
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SDA/ij

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