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Junge Frauen tauschten sich vor Suizid in sozialen Netzwerken aus

Die drei jungen Frauen, die gemeinsam im deutschen Landkreis Vechta Selbstmord verübt haben, kommunizierten vor ihrem Tod über das Internet. Dann trafen sie sich am Hauptbahnhof Osnabrück.

Insbesondere in den Tagen vor ihrem Tod hatten die drei aus dem Emsland, Thüringen und Bayern untereinander regen Kontakt über soziale Netzwerke und besuchten verschiedene Foren. Das ergab die Auswertung ihrer Computer und Handys. Ob sie sich auch über das Internet kennengelernt haben, sei nicht feststellbar, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg, Kathrin Schmelzer, am Freitag.

Ferner ergaben die Ermittlungen, dass die jungen Frauen sich zwei Tage vor dem Auffinden ihrer Leichen am Hauptbahnhof Osnabrück getroffen hatten. Von dort aus waren sie mit einem Taxi in Richtung Damme gefahren. Die 16, 18 und 19 Jahre alten Mädchen hatten in einem Waldstück bei Damme in einem abgedichteten Zelt Grillkohle angezündet. Sie starben vermutlich an Rauchgasvergiftungen. Sie waren am 15. August gefunden worden. Auch nach der Obduktion blieb der genaue Todeszeitpunkt unklar.

Informationen über das Motiv des verabredeten Suizids werde die Staatsanwaltschaft nicht herausgeben, sagte Schmelzer. «Für die Angehörigen ist alles schon schlimm genug», sagte sie. Es gebe nach wie vor keinerlei Hinweise dafür, dass andere Personen am Tod der drei Frauen beteiligt gewesen seien.

dapd/sam

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