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Keine Hoffnung auf weitere Überlebende in Christchurch

Die Zahl der Toten in der neuseeländischen Stadt ist auf 146 gestiegen. Die Innenstadt muss vermutlich für Monate geschlossen werden.

Die Folgen des Erdbebens: Ein Bagger reisst eine vom Erdbeben beschädigte Kirche in Christchurch nieder.
Die Folgen des Erdbebens: Ein Bagger reisst eine vom Erdbeben beschädigte Kirche in Christchurch nieder.
Keystone
Alles weg: Ein japanisches Rettungsteam während einer Gedenkminute in Christchurch. (6. März 2011)
Alles weg: Ein japanisches Rettungsteam während einer Gedenkminute in Christchurch. (6. März 2011)
Keystone
Enorme Schäden: In Christchurch wurden Hunderte Gebäude komplett zerstört.
Enorme Schäden: In Christchurch wurden Hunderte Gebäude komplett zerstört.
Keystone
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Nach dem schweren Erdbeben in der neuseeländischen Stadt Christchurch muss mindestens ein Drittel aller Gebäude in der Innenstadt abgerissen werden. Das gesamte Gebiet werde vermutlich monatelang nicht genutzt werden können, erklärten Ingenieure am Samstag. Ministerpräsident John Key nannte den Erdstoss die möglicherweise schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte Neuseelands.

Die Regierung werde am Montag ein Hilfspaket für schätzungsweise 50'000 Menschen ankündigen, die wegen der Schliessung der Innenstadt monatelang keine Arbeit hätten, erklärte Key. Am Dienstag, eine Woche nach dem Beben, soll mit zwei Schweigeminuten an die Opfer erinnert werden.

Die Behörden gaben am Samstag die Hoffnung auf, noch Überlebende unter den Trümmern eingestürzter Häuser zu finden. Mehr als 200 Menschen wurden noch vermisst, die Zahl der Toten stieg laut Polizei auf 146. Aussenminister Murray McCully erklärte, die Rettungsbemühungen gingen inzwischen ihrem Ende entgegen. Sie wurden von mehreren Nachbeben behindert. Der Erdstoss der Stärke 6,3 vom Dienstag war einer der heftigsten in Neuseeland seit 80 Jahren. Experten schätzen die entstandenen Schäden auf bis zu zwölf Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro).

dapd/jak

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