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Keine lebenslange Verwahrung für Lucies Mörder

Lucies Mörder Daniel H. darf nicht lebenslänglich verwahrt werden. Erstmals hat das Bundesgericht entschieden, was unter «dauerhaft nicht therapierbar» zu verstehen ist.

Wurde Anfang im März 2009 als vermisst gemeldet und später tot aufgefunden: Ein Bild an einem Gedenkort zeigt die damals 16-jährige Lucie Trezzini.
Wurde Anfang im März 2009 als vermisst gemeldet und später tot aufgefunden: Ein Bild an einem Gedenkort zeigt die damals 16-jährige Lucie Trezzini.
Patrick B. Krämer, Keystone
Wurde festgenommen und gestand später die Tat: Daniel H.
Wurde festgenommen und gestand später die Tat: Daniel H.
Kapo Aargau, Keystone
Berufungsverhandlung: Roland Trezzini, Vater der ermordeten Lucie, beantwortet Fragen der Journalisten vor dem Aargauer Obergericht. (18. Oktober 2012)
Berufungsverhandlung: Roland Trezzini, Vater der ermordeten Lucie, beantwortet Fragen der Journalisten vor dem Aargauer Obergericht. (18. Oktober 2012)
Walter Bieri, Keystone
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Knapp zehn Jahre nach Annahme der Volksinitiative «Lebenslange Verwahrung für nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter» hat das Bundesgericht Stellung nehmen müssen zur nach wie vor umstrittenen Verwahrungsinitiative. Daniel H., der im März 2009 das Au-pair-Mädchen Lucie Trezzini bestialisch umbrachte, hat zwar seine Verurteilung zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe akzeptiert. Sie ist inzwischen rechtskräftig. Gleichzeitig aber focht er die ebenfalls verhängte lebenslängliche Verwahrung beim Bundesgericht an.

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