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Kenterte die Sewol wegen eines defekten Ruders?

Medienberichten zufolge rapportierte die Besatzung der gesunkenen südkoreanischen Fähre vor zwei Wochen ein technisches Problem mit dem Ruder. Der Defekt sei nicht behoben worden.

Die Angehörigen der Opfer wollten sie nicht empfangen: Präsidentin Park Geun Hye (2. v.l.) zeigt aufs der Insel Jindo Meer in Richtung der gesunkenen Fähre Sewol. (16. April 2015)
Die Angehörigen der Opfer wollten sie nicht empfangen: Präsidentin Park Geun Hye (2. v.l.) zeigt aufs der Insel Jindo Meer in Richtung der gesunkenen Fähre Sewol. (16. April 2015)
Lee Jeong-ryong/Yonhap, Keystone
Wut und Trauer: Angehörige gedenken der Opfer am Ort, wo die Sewol sank. (15. April 2015)
Wut und Trauer: Angehörige gedenken der Opfer am Ort, wo die Sewol sank. (15. April 2015)
Jeon Heon-Kyun/Pool, Keystone
Das südkoreanische Passagierschiff Sewol ist gesunken. (Archivbild)
Das südkoreanische Passagierschiff Sewol ist gesunken. (Archivbild)
Keystone
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Die Bergungsmannschaften haben am Donnerstag die Suche nach weiteren Leichen in der gesunkenen südkoreanischen Fähre Sewol fortgesetzt. Medien berichteten derweil, dass zwei Wochen vor dem Unglück ein technisches Problem mit dem Ruder gemeldet worden sei.

Die Besatzung habe das Problem rapportiert, hiess es in den Berichten vom Donnerstag. Der Defekt sei aber offenbar nicht behoben worden. Ermittler vermuten als eine mögliche Unglücksursache eine abrupte Kursänderung, wodurch die Ladung verrutscht und das Schiff in Schieflage geraten sei.

Eine Woche nach dem Kentern des Schiffes mit 476 Menschen an Bord sind bislang mehr als 150 Tote geborgen worden. Fast 150 werden noch vermisst, darunter viele Schulkinder.

SDA/chk

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