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Kioskverkäufer steckt Lottogewinn selbst ein

Ein Kioskverkäufer wurde wegen Betrugs verurteilt. Er soll sich den Lottogewinn eines Kunden selbst ausgezahlt haben.

Ein Kioskangestellter verheimlichte einem Kunden den Gewinn.
Ein Kioskangestellter verheimlichte einem Kunden den Gewinn.
Melanie Duchene/EQ, Keystone

Ein Lottospieler wollte im Kanton Waadt seinen Lottoschein bei einem Kiosk auf einen möglichen Gewinn kontrollieren. Und tatsächlich: Der Glückliche gewann 1000 Franken – nur erfuhr er nichts davon.

Der Kioskverkäufer verheimlichte dem Lottospieler den Treffer und gab an, dass kein Gewinn vorliegt. Stattdessen behielt der Angestellte das gewinnbringende Los für sich selbst und plante, das Ticket später bei der Post einzulösen.

Busse statt Kohle

Der Kunde kam dem Kioskangestellen aber auf die Schliche und zeigte ihn bei der Polizei an. Das Gericht verurteilte den 36-jährigen Grenzarbeiter aus Frankreich zu einer 30-tägigen Haftstrafe und einer Busse von 200 Franken. Ausserdem muss er für die Gerichtskosten aufkommen.

Lottogewinne bis 1000 Franken können beim Kiosk ausbezahlt werden. Bei einer höheren Summe muss das Geld direkt bei der Lotterie abgeholt werden.

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