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Klippensturz von achtköpfiger Familie war Absicht

Letzte Woche war in Kalifornien ein Auto mit acht Insassen über eine Klippe gefahren. Jetzt lieferte die Auswertung von Daten neue Anhaltspunkte.

Offenbar doch kein Unfall: Über diese Klippe fuhr das Auto der achtköpfigen Familie.
Offenbar doch kein Unfall: Über diese Klippe fuhr das Auto der achtköpfigen Familie.
Alvin Jornada/The Press, Keystone
Dabei kam die ganze Familie Hart ums Leben.
Dabei kam die ganze Familie Hart ums Leben.
Tristan Fortsch/KATU News, Keystone
Dieses Bild des Adoptivsohns Devonte ging 2014 um die Welt: Inmitten der Diskussion über Polizeigewalt umarmte er bei einem Protest einen weissen Polizisten.
Dieses Bild des Adoptivsohns Devonte ging 2014 um die Welt: Inmitten der Diskussion über Polizeigewalt umarmte er bei einem Protest einen weissen Polizisten.
Keystone
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Der Klippensturz eines Autos am kalifornischen Highway 1, der eine achtköpfige Familie vermutlich komplett auslöschte, war laut Ermittlern Absicht. Die Auswertung von Daten des Fahrzeugs und der Beweislage vor Ort ergäben keine Anhaltspunkte für einen Unfall.

Dies sagte Greg Baarts von der California Highway Patrol US-Medien. Vergangene Woche war das Auto der Familie, zweier Mütter und ihrer sechs Adoptivkinder, bei Mendocino über die Klippe geschossen und mehr als 30 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Leichen der beiden 38-Jährigen und von drei Kindern wurden erst drei Tage später unterhalb der Steilklippe auf einem Felsen gefunden.

Keine Bremsspuren

Von drei weiteren Adoptivkindern fehlte auch am Montag noch jede Spur. Die Behörden vermuten, dass auch sie dem Unfall zum Opfer fielen.

Ermittler Baarts sagte, der Tempomat des Autos sei auf 90 Meilen (144 Stundenkilometer) festgestellt gewesen, als der Wagen über die Klippe fuhr. Es gebe keine Bremsspuren.

SDA/chi

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