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Knie-Clown im TV: «Ich war ein Vollidiot»

Der wegen Missbrauch beschuldigte Knie-Clown war mit seinem Anwalt zu Gast in der Sendung «TalkTäglich». Er gibt zu: Sein Handeln war naiv.

Der Knie-Clown will für «ein Happy End kämpfen». (Archivbild: Keystone)
Der Knie-Clown will für «ein Happy End kämpfen». (Archivbild: Keystone)

Er soll eine Minderjährige mit auf ein Hotelzimmer genommen und geküsst haben. Genau genommen soll er ihr drei Zungenküsse gegeben haben – das zumindest wirft die Mutter des Mädchens einem Clown des Circus Knie vor.

Der 59-jährige Entertainer war zu Gast in der Sendung «TalkTäglich» von TeleZüri. Unterstützt wurde er dabei von seinem Anwalt Valentin Landmann. Der Künstler bestritt vehement, dass es zum sexuellen Übergriff auf das Mädchen gekommen war. Auch hätte er nie gewollt, dass sie mit ihm auf sein Zimmer kommt. «Ich bat sie, an der Rezeption zu warten», so der Clown. Sie hätte jedoch darauf bestanden mitzukommen.

Aufträge verloren

Moderator Oliver Steffen findet, dass der Clown sein Schicksal hätte erahnen müssen und legt nach: «Sie sind 59 Jahre alt und weltberühmt. War es nicht naiv zu glauben, ein minderjähriges Mädchen mit auf ihr Zimmer zu nehmen, hätte keine Konsequenzen?» Hier zeigen sich sowohl Landmann als auch sein Mandant einsichtig.

Letzterer beschwichtigt, er habe keine Hintergedanken gehabt und sei sich nicht bewusst gewesen, dass ihn sein Handeln vor solch grosse Probleme stellen würde. Der Fauxpax hat den Künstler bislang sechs Engagements gekostet. «Ich war ein Vollidiot», gibt er zu.

«Kinder umarmen und küssen ihn»

Für Valentin Landmann spricht ein Fakt eindeutig für die Unschuld des Zirkusclowns. «Er hat zehntausende Fans. Kinder umarmen und küssen ihn, weil er nah bei den Menschen ist und sie liebt.» Ein Grund zur Annahme, dass er pädophil sei habe es bislang aber nie gegeben. «Eine solche Neigung hätte sich viel früher bemerkbar gemacht».

Gegen Schluss wollte der Moderator wissen, ob der 59-Jährige noch an ein Happy End glaubt. «Ich hoffe es sehr», entgegnet er. Die letzten Wochen hätten ihm das Lachen und den Schlaf geraubt. Landmann fügte an: «Wir werden für ein Happy End kämpfen.»

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