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Kopf von schwedischer Journalistin gefunden

Zwei Monate nach ihrem Verschwinden: Die dänische Polizei meldet den Fund von Leichenteilen der schwedischen Journalistin Kim Wall.

Grausiger Fund: Forensiker machen den gefundenen Frauentorso bei Amager zum Abtransport bereit. (21. August 2017)
Grausiger Fund: Forensiker machen den gefundenen Frauentorso bei Amager zum Abtransport bereit. (21. August 2017)
TV2 via AP, Keystone
Die Ermittlungen gehen weiter: Polizisten suchen in einem Kanal nach weiteren Leichenteilen der schwedischen Journalistin Kim Wall. (23. August 2017)
Die Ermittlungen gehen weiter: Polizisten suchen in einem Kanal nach weiteren Leichenteilen der schwedischen Journalistin Kim Wall. (23. August 2017)
Jens Dresling/Ritzau via AP, Keystone
Die UC3 Nautilus: Das U-Boot wurde über Crowdfunding finanziert und 2008 vom Stapel gelassen. Es gilt als das grösste privat gebaute U-Boot der Welt.
Die UC3 Nautilus: Das U-Boot wurde über Crowdfunding finanziert und 2008 vom Stapel gelassen. Es gilt als das grösste privat gebaute U-Boot der Welt.
Torben Huss / Scanpix
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Rund zwei Monate nach der mutmasslichen Tötung der schwedischen Journalistin Kim Wall ist ihr abgetrennter Kopf gefunden worden. Wie die dänische Polizei am Samstag mitteilte, hätten Taucher zudem die Beine der Schwedin entdeckt, die nach einem Interview mit dem dänischen Tüftler Peter Madsen auf dessen U-Boot im August verschwunden war. Madsen steht im Verdacht, die 30-Jährige ermordet zu haben, er selbst bestreitet dies. Der Kopenhagener Polizeisprecher Jens Möller Jensen sagte, die Polizei habe einen Beutel mit den vermissten Kleidungsstücken der Journalistin gefunden und einen weiteren Beutel mit den Leichenteilen. «Gestern Abend hat unser Gerichtsmediziner bestätigt, dass es sich um Kim Wall handelt.»

Walls Torso war am 21. August in den Gewässern vor Kopenhagen gefunden worden. Die Journalistin hatte ein Interview mit Madsen auf dem U-Boot «UC3 Nautilus» geführt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem bekannten Tüftler vor, Wall dort ermordet, ihre Leiche zerstückelt und diese anschliessend versenkt zu haben.

Vor Gericht sprach Madsen dagegen von einem Unfall. Der Schwedin sei die 70 Kilogramm schwere Ladeluke des U-Boots auf den Kopf gefallen. Sie sei sofort tot gewesen. Er habe die Leiche in Panik über Bord geworfen, sie aber nicht verstümmelt. In dem gesunkenen U-Boot waren Blutspuren der Reporterin gefunden worden.

Zwei Monate nach ihrem Verschwinden: Kopf und Beine von Kim Wall wurden gefunden. (Video: Tamedia/AFP)

AFP/chi

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