Kuhherde brennt bei Unspunnen-Schlussvorführung durch

Eine Kuhherde sorgte am Unspunnenfest in Interlaken für bange Momente. Nur durch Glück wurde niemand verletzt.

Gefährlicher Zwischenfall: Hier brennt die Kuhherde durch. Video: Leser-Reporter

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

An der Schlussvorführung des Interlakner Unspunnenfests ist es am Sonntagnachmittag zu einem kleinen Zwischenfall gekommen. In der grossen Festarena brannte eine Kuhherde durch und sorgte für ein paar bange Momente.

Ein die Kühe begleitender Mann stürzte beispielsweise mitten in den Tieren, wurde aber zum Glück nicht überrannt. Einige weitere Darsteller mussten den rennenden Kühen ausweichen, und diese trampelten ausserdem in ein Depot von Alphörnern.

Nur der Stier blieb ruhig

Nach etwa zwei Runden durch die Arena, wo vor einer Woche der Unspunnenschwinget stattgefunden hatte, liessen sich die reich geschmückten Kühe aber beruhigen und aus der Arena führen.

Ein einziges Tier blieb inmitten der nervösen Kühe ruhig: ein riesiger Stier. Er hatte allein, an einem Halfter geführt, die Arena betreten. Alle Rinder zusammen hatten am Vormittag unter dem Titel «Alpabzug» das erste Sujet des Festumzugs gebildet.

Zu diesem Vorfall sagte das Organisationskomitee am Abend vor den Medien, niemand sei verletzt worden. Die Kühe seien wegen der Beschallung der Arena erschrocken. Dabei seien sie sich Schauspiel eigentlich gewohnt: Sie seien jeweils «Darsteller» an den Tellspielen in Interlaken.

OK-Präsident Ueli Bettler sagte, der Bauer habe die erschrockenen Kühe bewusst laufen lassen. Die Situation sei nicht gefährlich gewesen.

(woz/sda)

Erstellt: 03.09.2017, 15:31 Uhr

Artikel zum Thema

Die Jodler singen, die Bösen schwingen

Interlaken erlebt beim Unspunnenfest ein Stück Schweizer Heimat. Impressionen und Seitenblicke von der Schwinget. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Blogs

Sweet Home Helle Freude!

Mamablog Vom Dammriss meiner Schwiegermutter

Die Welt in Bildern

Die Kunst des Überlebens: In der Royal Academy of Arts in London schwimmen 50 Ohrenquallen als Teil einer Kunstinstallation in ihrem Aquarium. Die Meerestiere sind einige der wenigen, die vom Klimawandel profitieren. (20. November 2019)
(Bild: Hollie Adams/Getty Images) Mehr...