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Lawine fegt SAC-Biwak im Aletschgebiet weg

Das Mittelaletschbiwak hinter dem Jungfraujoch wurde mitgerissen. Ob es wieder aufgebaut werden kann, ist unklar.

Eine Lawine hat das Mittelaletschbiwak im Oberwallis vollständig zerstört. Die Besitzerin der hochalpinen Hütte, die SAC-Sektion Diablerets, wurde am Mittwoch informiert.

«Ein Bergführer, der in der Gegend war, entdeckte das völlig zerstörte Biwak», teilte der Schweizer Alpen-Club am Donnerstag mit. Glücklicherweise habe sich nach ersten Berichten zum Zeitpunkt der Lawine niemand in der Hütte oder in der Nähe aufgehalten.

Die Kantonspolizei Wallis hatte keinen Einsatz im betroffenen Gebiet, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess. Es seien auch keine Vermissten gemeldet worden.

Die SAC-Sektion Diablerets wird sich den Schaden genauer anschauen, sobald es die Verhältnisse zulassen. Die 1977 erbaute Hütte befand sich oberhalb des Mittelaletschgletschers auf 3013 Meter im Gemeindegebiet Bettmeralp VS.

Im Moment ist noch unklar, ob das Biwak wieder aufgebaut wird. Der Unterstand ohne Elektrizität und mit 13 Schlafplätzen war vor allem bei Bergsteigern beliebt, die auf das Aletsch- oder das Dreieckhorn wollten.

SDA/oli

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