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Lawinenunglück: Zahl der Opfer steigt

Unter den Toten des Lawinenunglücks im Himalaja befinden sich vier Franzosen, ein Deutscher, ein Spanier und ein Italiener. Mittlerweile wurde die Suche nach den letzten Vermissten eingestellt.

Zwei Helfer stützen einen Verletzten beim Basiscamp des Mount Manaslu. (23. September 2012)
Zwei Helfer stützen einen Verletzten beim Basiscamp des Mount Manaslu. (23. September 2012)
Keystone
Kamen mit Verletzungen und dem Schrecken davon: Überlebende des Unglücks werden vom Basecamp ausgeflogen. (23. September 2012)
Kamen mit Verletzungen und dem Schrecken davon: Überlebende des Unglücks werden vom Basecamp ausgeflogen. (23. September 2012)
Reuters
Wegen seiner steilen Hänge und des schwierigen Wetters als Todesberg bekannt: Gebetsfahnen flattern im Wind im rund 5000 Meter hoch gelegenen Basislager des Manaslu (8156m) in Nepal mit dem Manaslu-Ostgipfel im Hintergrund. (Archivbild)
Wegen seiner steilen Hänge und des schwierigen Wetters als Todesberg bekannt: Gebetsfahnen flattern im Wind im rund 5000 Meter hoch gelegenen Basislager des Manaslu (8156m) in Nepal mit dem Manaslu-Ostgipfel im Hintergrund. (Archivbild)
Keystone
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Nach dem schweren Lawinenunglück im Himalaja ist die Zahl der Toten auf mindestens zwölf gestiegen. Elf Leichen seien am Berg geborgen worden. Eine weitere Person sei nach der Bergung im Spital in Kathmandu gestorben, hiess es weiter. 18 Bergsteiger seien nach Samagaon, dem vom Basislager aus nächsten Ort, in Sicherheit gebracht worden.

Nun gebe es «keine Hoffnung mehr, Vermisste zu finden», sagte der Vize-Präsident der französischen Bergführer-Gewerkschaft SNGM, Christian Trommsdorff, unter Berufung auf Informationen aus dem Basislager der Bergführer. Die Einsatzkräfte hätten an der gletscherreichen Unglücksstelle «getan, was sie konnten». Die Suche nach den Vermissten sei am Montag ausgesetzt worden und werde womöglich auch nicht mehr aufgenommen.

Zu den Toten gab es auch heute noch widersprüchliche Angaben. Französische Medien hatten am Sonntag berichtet, unter den Opfern des Lawinenabgangs vom Sonntag seien vier Franzosen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa verunglückte auch ein Italiener tödlich. Das Tourismusministerium in Kathmandu teilte am Montag mit, unter den bislang identifizierten Toten seien ein Deutscher, ein Spanier und ein Nepalese. Drei Franzosen, zwei Deutsche und ein Nepalese seien in Spitäler nach Kathmandu gebracht worden.

Fünf vermisste Bergsteiger gerettet

Heute konnten die fünf Bergsteiger, die am Sonntagabend noch vermisst wurden, alle gerettet werden, wie die örtliche Polizei mitteilte. Die Rettungsaktion war gestern wegen schlechtem Wetter abgebrochen worden. Zur Nationalität der Geretteten liegen noch keine Angaben vor.

Die Bergsteiger waren am frühen Sonntag in einer Höhe von 7000 Metern von einer Lawine überrascht worden, als sie sich auf den Aufstieg zum Gipfel in 8156 Metern Höhe vorbereiteten. In Nepal beginnt derzeit die herbstliche Bergsteigersaison. Plötzlicher Sonnenschein nach Tagen mit kaltem Wetter hatte die Lawine auf dem achthöchsten Berg der Welt, der auch «Todesberg» genannt wird, am Sonntag ausgelöst. Deutsche, französische und italienische Teams, insgesamt 231 Bergsteiger und Führer, waren auf dem Berg.

SDA/kpn/bh

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