Haus zugefroren: Deshalb müssen die Bewohner darin ausharren

Niemand fühlt sich zuständig für das vereiste Wohnhaus in Irkutsk. Darin leben jedoch noch vier Familien.

Zugefroren: Eine geborstene Wasserleitung vereiste den Wohnblock. Video: Tamedia

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In der fast 600'000-Einwohner-Stadt Irkutsk im Süden Russlands herrschen derzeit Temperaturen im zweistelligen Minus-Bereich. Die klirrende Kälte ist nicht nur für den Menschen eine Herausforderung, sondern auch für die Infrastruktur. In einem mehrgeschossigen Wohnblock sorgte sie dafür, dass die Wasserleitungen barsten. Wegen des Zwischenfalls vereisten grosse Teile eines mehrgeschossigen Wohnhauses.

Viele haben ihre Wohnungen bereits verlassen. Vier Familien warten jedoch immer noch darauf, umgesiedelt zu werden. Unklare Eigentumsverhältnisse zwischen der Stadt und des Militärs erschweren diesen Prozess jedoch. Niemand ist sich einig, wer nun für das Wohnhaus und die Bewohner zuständig ist. «Die Stadt hat uns sitzen gelassen», sagt eine Bewohnerin. Sowohl das Wetter – wie auch die Stimmung im Block – dürften in den nächsten Tagen eiskalt bleiben.

(sho)

Erstellt: 20.01.2020, 15:36 Uhr

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