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Lee ist nur noch eine tropische Depression

Der Tropensturm brachte New Orleans sintflutartige Regenfälle und überschwemmte Strassen. Doch die Dämme hielten den Wassermassen stand.

Kein Grund zur Panik, denkt sich dieser junge Mann am Lake Pontchartrain: Tropensturm Lee brachte zwar eine Menge Wasser, die befürchtete Zerstörung blieb jedoch aus.
Kein Grund zur Panik, denkt sich dieser junge Mann am Lake Pontchartrain: Tropensturm Lee brachte zwar eine Menge Wasser, die befürchtete Zerstörung blieb jedoch aus.
Keystone

Sechs Jahre nach dem verheerenden Hurrikan Katrina ist New Orleans bei dem Tropensturm Lee bislang glimpflich davongekommen. Die Dämme der zu einem grossen Teil unter dem Meeresspiegel liegenden Stadt im Süden der USA hielten gestern den Wassermassen stand.

Trotz der starken Regenfälle von bislang etwa 33 Zentimetern wurden aus New Orleans nur vereinzelte Überschwemmungen in einigen Strassen gemeldet. Bei seinem Zug über den Bundesstaat Louisiana verlor Lee in der Nacht auf heute an Stärke.

Sturmwarnungen aufgehoben

Der Nationale Wetterdienst stufte ihn laut einer Mitteilung auf eine tropische Depression zurück und hob alle Sturmwarnungen für die Region auf. Allerdings müsse von Florida bis Texas weiter mit Überschwemmungen gerechnet werden, so die Behörde. Für manche Orte galten zudem Warnungen vor Tornados.

Lee war gestern in Louisiana auf Land getroffen und sehr langsam nach Nordosten in Richtung Mississippi gewandert. Vor allem die Städte New Orleans in Louisiana und Gulfport im Nachbarstaat Mississippi waren von Hochwasser bedroht.

Dort kam es phasenweise zu sintflutartigen Regenfällen – jedoch immer wieder unterbrochen von Sonnenschein. Bei tausenden Menschen an der Golfküste fiel wegen des Unwetters der Strom aus. Schlimmere Befürchtungen bestätigten sich jedoch zunächst nicht.

SDA/ami

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