Zum Hauptinhalt springen

Leerer Dreamliner begann in London Heathrow zu brennen

Der grösste Flughafen Europas stand still: Wegen eines Brandes stoppte London Heathrow alle Starts und Landungen. Das Feuer brach an Bord einer abseits geparkten Boeing 787 der Ethiopian Airlines aus.

Niemand war an Bord: Die Maschine von Ethiopian Airlines am Flughafen Heathrow.

Wegen eines brennenden «Dreamliners» des US-Flugzeugherstellers Boeing sind am Freitag am Londoner Flughafen Heathrow zeitweise alle Starts und Landungen gestoppt worden. Dies teilte die Flughafenverwaltung mit. In der brennenden, abseits geparkten Maschine der Ethiopian Airlines hätten sich aber keine Passagiere befunden.

Für den US-Konzern Boeing könnte sich der Zwischenfall zu einem grossen Problem auswachsen, zumal in Manchester ein Dreamliner nach dem Start wegen technischer Schwierigkeiten zurückkehren musste. Zu Jahresbeginn waren die Grossflugzeuge bereits monatelang mit einem Flugverbot belegt gewesen, weil Batterien überhitzten und es zu Schwelbränden gekommen war. Erst seit April dürfen Dreamliner wieder eingesetzt werden. Nach den Ereignissen in Grossbritannien fiel der Börsenkurs der Boeing-Aktie um knapp fünf Prozent.

Einstündiger Unterbruch

In Heathrow, einem der wichtigsten Luftdrehkreuze Europas mit täglich Hunderten von Starts und Landungen, rückte die Feuerwehr zur Bekämpfung des Brands aus. Im Fernsehen waren Bilder von gut einem Dutzend Löschfahrzeugen rund um die brennende Maschine zu sehen. Die Feuerwehrleute setzten offenbar brandhemmenden Schaum ein. Nach etwa einer Stunde wurden die Start- und Landebahnen wieder freigegeben.

Der in Manchester gestartete Dreamliner der Gesellschaft Thomson Airways, der sich auf dem Weg nach Florida befunden hatte, musste an seinen Ursprungsort zurückkehren, und alle 291 Passagiere gingen von Bord. Experten inspizierten das Flugzeug. Die Fluggesellschaft sprach von einer Vorsichtsmassnahme. Was an der Maschine kaputt war, wurde zunächst nicht bekannt.

AP/mw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch