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Lehrer konsumiert Kinderpornos – und unterrichtet weiter

Ein Solothurner Primarlehrer ist wegen Konsum von Kinderpornografie verurteilt worden. Sein Name wird jedoch nicht veröffentlicht. Für den Lehrerverband eine unhaltbare Situation.

«Eine inakzeptable Situation»: Der Lehrerverband nimmt Stellung zum Fall des verurteilten Primarlehrers. (Video: Keystone)

Im Juni wurde ein Primarlehrer im Kanton Solothurn wegen Konsum von Kinderpornografie verurteilt. Er wurde zu einer Geldstrafe von 10’200 Franken mit einer Probezeit von vier Jahren verurteilt. Trotz allem darf die Staatsanwaltschaft den Namen des Verurteilten nicht bekanntgeben. Der Lehrerverband des Kantons Solothurn ist empört.

«Es ist eine inakzeptable Situation, dass der verurteilte Primarlehrer noch Kinder unterrichten darf», sagt Dagmar Rösler, die Präsidentin des Solothurner Lehrerverbands. Das Schlimmste daran sei, dass der Staatsanwaltschaft der Name bekannt sei, den Lehrern des Kantons aber nicht.

Primarlehrer Mathias Stricker teilt diese Meinung: «Es macht mich wütend, dass das Gesetz dies überhaupt zulässt.» So würden alle männlichen Lehrer unter Generalverdacht gestellt. Sollte man den Namen erfahren, würde man die betroffene Person natürlich aus dem Verband ausschliessen, sagt Dagmar Rösler weiter.

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