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Letzter Auftritt für Delfine im Connyland

Die drei Delfine Chicky, Angel und Secret zeigen am Sonntag zum letzten Mal ihre Sprünge im Freizeitpark Connyland in Lipperswil TG. Danach wird das letzte Delfinarium der Schweiz geschlossen.

In wenigen Jahren starben mehrere Delfine: Vorführung im Delfinarium des Connyland in Lipperswil TG. (15. August 2000).
In wenigen Jahren starben mehrere Delfine: Vorführung im Delfinarium des Connyland in Lipperswil TG. (15. August 2000).
Gaccioli Kreuzlingen, Keystone
Connyland mit Delfinarium: Eingang des Freizeitparks im thurgauischen Lipperswil.
Connyland mit Delfinarium: Eingang des Freizeitparks im thurgauischen Lipperswil.
Reuters
Nachwuchs im Jahr 2003: Ein Delfinbaby mit seiner Mutter im Becken des Freizeitparks im Thurgau.
Nachwuchs im Jahr 2003: Ein Delfinbaby mit seiner Mutter im Becken des Freizeitparks im Thurgau.
Keystone
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Die drei Delfine des Connyland sollen im Ausland eine neue Heimat finden. Diesen Sonntag findet die letzte Vorstellung im thurgauischen Lipperswil statt. Wohin das Delfinweibchen Chicky (27) und die beiden Jungen Angel (8) und Secret (2) kommen, will Connyland-Geschäftsführer Erich Brandenberger erst bekannt geben, wenn die Tiere gut an ihrem neuen Ort angekommen sind.

Zum Saisonschluss zeigt das Connyland am Sonntag letztmals seine Delfin-Show. Danach geht in Lipperswil eine Ära zu Ende: Ein vom National- und Ständerat Mitte 2012 beschlossenen Importverbot für Define bedeutet für das Delfinarium das Ende. Eine natürliche Nachzucht ist mit drei verbleibenden Tieren nicht möglich.

Doppelter Delfintod

Das Connyland war vor zwei Jahren in die Schlagzeilen geraten: Damals starben innert einer Woche zwei Delfine. Dies rief Tierschützer auf den Plan, und es kam zu einer Strafuntersuchung.

Die Thurgauer Staatsanwaltschaft kam zum Schluss, die Delfine seien an einer Gehirnschädigung als Folge von zu hoher Antibiotika-Verabreichung gestorben. Ein deutscher Tierarzt wurde mit 4000 Franken gebüsst, das Verfahren gegen einen zweiten, ortsansässigen Veterinär wurde eingestellt.

Connyland-Geschäftsführer Erich Brandenberger zweifelte die Untersuchung der Staatsanwaltschaft an. Die beiden Delfine seien vergiftet worden, zeigte sich Brandenberger noch im vergangenen Juli überzeugt.

(SDA)

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