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Lottospielen wird teurer – Chancen auf Hauptgewinn sinken

Im Schweizer Zahlenlotto können ab 2013 nur noch Tipps mit Glückszahl abgegeben werden. Dadurch steigt der Mindesteinsatz. Auch für den Hauptgewinn reicht ein Sechser nicht mehr.

Wer Swiss Lotto spielt, muss in Zukunft tiefer in die Tasche greifen. Swisslos hebt den Mindesteinsatz für die beiden ersten Tippfelder ab nächstem Januar von 3 auf 5 Franken an. Ändern soll sich auch das System der Wette. Dadurch sinkt die Chance auf den Hauptgewinn.

Die Änderungen treten am 10. Januar 2013 in Kraft, wie Swisslos- Sprecher Willy Mesmer auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte damit einen Bericht des Regionalsenders TeleZüri vom Vortag.

Glückszahl muss immer gewählt werden

Die Anhebung des Mindesteinsatzes entspricht einer Zunahme von 67 Prozent. Laut Mesmer ist dies darauf zurückzuführen, dass neu nicht mehr ohne Glückszahl gespielt werden kann. Bei dieser betrage der Mindesteinsatz schon jetzt 5 Franken.

Ferner modifiziert Swiss Lotto das System der Wette selbst. Mussten bislang 6 von 45 Zahlen angekreuzt werden, sollen es künftig 6 von 42 Zahlen sein. Damit steige auch die Wahrscheinlichkeit eines klassischen Lotto-Sechsers, so Mesmer. Da aber von den sechs Glückszahlen (heute: drei Zahlen) eine richtig getippt werden muss, verringere sich gleichzeitig die Chance auf den Hauptgewinn.

Grund für die Änderungen sei auch der Wunsch, den Gewinn breiter zu streuen, erklärte Mesmer. Ab kommendem Jahr sind Lotteriegewinne bis 1000 Franken verrechnungssteuerfrei. Dies hatte der Bundesrat Ende Oktober entschieden. Das Parlament hatte bereits im Juni die Änderung des Verrechnungssteuergesetzes sowie des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer gutgeheissen.

SDA/mw

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