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Mann wird nach Bootsunglück im Untersee vermisst

Vor Mannenbach TG fielen ein 48-Jähriger und sein 10-jähriger Sohn aus dem Motorboot in den Untersee. Der Knabe konnte sich ans Ufer retten, sein Vater wird vermisst.

Auf der Suche standen rund 20 Personen im Einsatz: Polizeiboote während der Suchaktion. (30. Juli 2013) (Bild: Kantonspolizei Thurgau)
Auf der Suche standen rund 20 Personen im Einsatz: Polizeiboote während der Suchaktion. (30. Juli 2013) (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Kurz vor 7 Uhr ging bei der Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau in Frauenfeld die Meldung ein, dass vor Mannenbach ein führerloses Fischerboot im Kreis herumfahre. Wenige Minuten später war die Polizei vor Ort und traf einen 10-jährigen Knaben an, der sich schwimmend ans Ufer retten konnte.

Er sei zusammen mit seinem Vater mit dem Schiff zum Fischen auf den Untersee hinausgefahren und dabei ins Wasser gefallen, erzählte der 10-Jährige der Polizei. Das führerlose Motorschiff konnte an Land gezogen werden, der 48-jährige Mann wird seither vermisst.

Polizei setzte Taucher ein

Die Kantonspolizei Thurgau leitete sofort eine Suchaktion mit mehreren Schiffen und einem Helikopter der Rega ein. Dabei wurden der Untersee zwischen Mannenbach und der Insel Reichenau sowie der Uferbereich abgesucht. Später wurden auch Taucher eingesetzt. Der Mann konnte gemäss Polizeiangaben bis am Nachmittag nicht gefunden werden.

Auf der Suche standen rund 20 Personen im Einsatz. Zur Betreuung der Familienangehörigen wurde das Care Team Thurgau aufgeboten. Der genaue Hergang des Unfalls ist noch unklar.

SDA/kpn

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