Messer-Attacke in den USA endet tödlich

Ein Angreifer hat an einer Universität in Kalifornien vier Menschen niedergestochen, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

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Ein Student hat an einer Universität in Kalifornien vier Menschen niedergestochen und ist anschliessend von der Polizei erschossen worden. Zwei der Opfer wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte.

Zuvor war vonseiten der University of California in der Stadt Merced von fünf Niedergestochenen die Rede gewesen. Der Angreifer sei ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Informationen über sein Motiv lagen nicht vor.

Attacke begann in Seminarraum

Bei dem Angreifer handelte es sich nach Informationen der Hochschule um einen männlichen Studenten. Der genaue Tathergang ist noch unklar. Ein Mitglied der Studentenvertretung, Phil Coba, sagte, mehrere Augenzeugen hätten ihm berichtet, die Messerattacke habe in einem Seminarraum begonnen und sich dann auf dem Campus fortgesetzt. Dann habe die Polizei den Angreifer erschossen. Eine offizielle Bestätigung dieser Angaben stand am Mittwochabend aus.

An der Universität in einer ländlichen Gegend rund 200 Kilometer südlich von Sacramento sind mehr als 6000 Studenten eingeschrieben. Einer von ihnen, Alex Lopez, sagte der Nachrichtenagentur AP, er habe einen Schuss gehört und Polizei und Ersthelfer herbeieilen gesehen.

Universität abgeriegelt

«Du siehst so etwas immer wieder in den Nachrichten und du siehst, dass es in anderen Schulen passiert, aber du würdest nie erwarten, dass es in deiner eigenen Schule passiert», sagte er.

Die Universität war nach der Attacke abgeriegelt und der Unterricht wurde für den Rest des Tages abgesagt. Auch am Donnerstag sollte der Unterricht ausfallen. Der Campus in Merced eröffnete vor rund zehn Jahren und ist der neueste Teil des weitreichenden Hochschulsystems der University of California. (fal/chk/ap)

Erstellt: 04.11.2015, 20:41 Uhr

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