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Mindestens 41 Tote bei Anschlägen im Irak

Nordöstlich von Iraks Hauptstadt Bagdad explodierten mehrere Sprengsätze vor einer sunnitischen Moschee. Mindestens 41 Menschen wurden getötet, 57 weitere verletzt.

Bei einem Doppelanschlag auf eine sunnitische Moschee im Irak sind am Freitag 41 Menschen getötet und 57 weitere verletzt worden. Zwei Bomben seien in kurzem Abstand vor der Saria-Moschee im 60 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Baakuba explodiert, teilten Polizei und Ärzte mit. Bei einem weiteren Bombenanschlag auf eine sunnitische Begräbniszeremonie in Madain südlich der Hauptstadt wurden den Angaben zufolge acht Menschen getötet und mindestens 25 weitere verletzt.

In den beiden Tagen zuvor waren bei Anschlägen auf schiitische Ziele unter anderem in Kirkuk und Bagdad mehr als 40 Menschen getötet worden. Die Gewalt im Irak nimmt seit Beginn der Proteste der sunnitischen Opposition gegen die schiitisch dominierte Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki im Januar zu. Die Opposition wirft dem Regierungschef autoritäre Methoden und die Benachteiligung der sunnitischen Minderheit vor.

Der vorherige bewaffnete Konflikt unter den Religionsgemeinschaften dauerte von 2006 bis 2008, zehntausende Menschen fielen der Gewalt zum Opfer. Seit Jahresbeginn wurden nach einer Zählung der AFP 200 Menschen pro Monat getötet, im April waren es mehr als 460 Opfer.

AFP/ajk

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