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Mindestens ein Dutzend Verletzte bei Feuerwerken

Die 1.-August-Feiern fanden vielerorts in der Schweiz mit Feuerwerk statt. Dabei kam es zu einigen Unfällen mit Verletzten. Zudem gab es Verstösse gegen noch bestehende Verbote.

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Bei 1.-August-Feuerwerken gab es an verschiedenen Orten Verletzte: Feuerwerk über dem Rheinfall.
Bei 1.-August-Feuerwerken gab es an verschiedenen Orten Verletzte: Feuerwerk über dem Rheinfall.
Walter Bieri, Keystone

Nachdem die wegen der Trockenheit verhängten Feuer- und Feuerwerksverbote vielerorts aufgehoben oder gelockert worden sind, haben die Menschen den 1. August in gewohnter Art gefeiert. Mehr als ein Dutzend Menschen sind bei Feuerwerken verletzt worden. Elf Verletzte gab es allein in Ettingen BL.

Der Unfall ereignete sich an einem Firmenanlass am Freitagabend. Aus unbekannten Gründen explodierten einer bis zwei Feuerwerkskörper schon in den Abfeuerrohren. Feuerwerk flog darauf unkontrolliert in alle Richtungen und zum Teil auch in die Zuschauer.

Die elf Verletzten erlitten Beeinträchtigungen des Gehörs und kleinere Brandwunden, wie die Baselbieter Polizei mitteilte. Schwer verletzt worden sei nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Gezündet wurde das Feuerwerk von einem professionellen Unternehmen.

In Chur zog sich eine Person beim unachtsamen Umgang mit Feuerwerk leichte Brandverletzungen zu, wie die Churer Stadtpolizei meldete. Die Feuerwehr musste wegen eines Brandes in einem Recycling-Behälter ausrücken. Auf der Quaderwiese in Chur hätten rund 1000 Personen trotz Regens friedlich und unbeschwert gefeiert, schrieb die Polizei.

Verstösse gegen Feuerverbote

An der Bundesfeier in Rubigen BE am Freitag wurde ein 17-Jähriger von Glassplittern verletzt. Ein Mann hatte aus einer Flasche Feuerwerk gezündet und dabei war die Flasche geborsten, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Bei den Polizeien meldeten sich rund um den 1. August zahlreiche Menschen wegen Lärms von Feiernden und Feuerwerk. Die Berner Kantonspolizei zählte um die 40 Anrufe wegen Verstössen gegen das Verbot von Feuern und Feuerwerk.

Raketen und Böllern auf Polizisten abgeschossen

St. Galler Stadtpolizisten wurden bei einem Einsatz am späten Samstagabend Ziel von Raketen und Böllern. Sie mussten sich zu ihrem eigenen Schutz zurückziehen, wie die Stadtpolizei am Sonntag mitteilte. Verletzt wurde niemand.

Mehrere Stadtpolizisten mussten nach 21 Uhr zu einem Lokal ausrücken, weil Böller auf die Strasse geworfen wurden. Als die Uniformierten um 22.30 Uhr das zweite Mal zum selben Lokal anrückten, feuerten die Beteiligten Raketen und Böller in ihre Richtung ab. Einige der etwa 50 Gäste vermummten sich dabei. Die Polizisten zogen sich schliesslich zurück.

Verletzter Polizist in Basel

In der Stadt Basel wurden nach der Bundesfeier mit Feuerwerk am Rhein mehrere Menschen verletzt, allerdings nicht durch Feuerwerk. Einer der Verletzten ist ein Polizist, der gegen 2.30 Uhr einen Jugendlichen festnahm. Der 16-Jährige hatte zuvor auf dem Marktplatz ein Polizeiauto beschädigt.

Während in Basel das traditionelle Feuerwerk am Rhein am Freitagabend vor rund 110'000 Schaulustigen planmässig gezündet werden konnte, sagte die Stadt Bern ihr Feuerwerk auf dem Hausberg Gurten am regnerischen Samstagabend ab und verschob es auf den Sonntag. Schlechte Sicht wegen Wolken und Regen war der Grund dafür.

(SDA)

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