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Was verrät der Computer von Pauls Entführer?

Die deutsche Polizei sichtet mehrere Terabyte Daten, die in Düsseldorf sichergestellt wurden. Der Verdächtige hat noch keine Aussage gemacht.

Acht Tage lang vermisst: Paul S. (12) wurde von einer Sondereinheit aus der Wohnung des Verdächtigen in Düsseldorf befreit.
Acht Tage lang vermisst: Paul S. (12) wurde von einer Sondereinheit aus der Wohnung des Verdächtigen in Düsseldorf befreit.
Kantonspolizei Solothurn
Das Profil von «Minecraft»-Fan Paul.
Das Profil von «Minecraft»-Fan Paul.
Screenshot
Das Düsseldorfer Sondereinsatzkommando vor Ort.
Das Düsseldorfer Sondereinsatzkommando vor Ort.
Daniel Bothe
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Nach dem Auffinden des vermissten Paul in Düsseldorf muss die Polizei mehrere Terabyte Daten auswerten. Das Material war bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen, eines 35-jährigen Kochs, sichergestellt worden.

«Das sind viele Wochen Arbeit», sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei prüft vor allem, ob es noch mehr Opfer gibt. In der Wohnung des Mannes, aus der eine Spezialeinheit den vermissten Jungen in der Nacht zum Sonntag geholt hatte, war auch Kinderpornografie entdeckt worden.

Verdächtiger schweigt bisher

Der Verdächtige ist wegen kleinerer Betrugsdelikte vorbestraft, nicht aber wegen Sexualstraftaten. Gegenüber den Ermittlern hat er bislang zu den Vorwürfen geschwiegen.

Der Mann sitzt wegen des Verdachts auf schweren sexuellen Kindesmissbrauch und Freiheitsberaubung in Untersuchungshaft. Er soll über das Internetcomputerspiel «Minecraft» unter einem Pseudonym Kontakt zu dem 12-jährigen Jungen aus Gunzgen SO aufgenommen haben. Paul war bis zu acht Tage in seiner Gewalt, war ihm aber möglicherweise zunächst freiwillig gefolgt.

SDA/ij

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