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Mittelmeer droht schwere Ölverschmutzung

Nach einem Leck in einer Raffinerie-Pipeline ist bei Genua eine grosse Menge Öl ins Meer ausgelaufen. Die Behörden haben den Notstand ausgerufen.

Das Öl gelangt in den Fluss Polcevera, der den Hafen Genuas mit der Po-Ebene verbindet.
Das Öl gelangt in den Fluss Polcevera, der den Hafen Genuas mit der Po-Ebene verbindet.
Luca Zennaro, Keystone
Die Feuerwehr versucht die Ausbreitung des auf der Wasseroberfläche schwimmenden Öls zu verhindern.
Die Feuerwehr versucht die Ausbreitung des auf der Wasseroberfläche schwimmenden Öls zu verhindern.
Luca Zennaro, Keystone
Die Verschmutzung ist auch an Land sichtbar,
Die Verschmutzung ist auch an Land sichtbar,
Luca Zennaro, Keystone
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Dem Mittelmeer bei Genua droht nach einem Leck in einer Raffinerie-Pipeline eine schwere Ölverschmutzung. Die Hafenbehörde der Stadt an der Riviera rief den Notstand aus.

Wegen starken Regens hatte zuvor eine eilends errichtete Barriere im Fluss Polcevera das ausgetretene Öl nicht aufhalten können. Aus dem Leck in einer Pipeline der Raffinerie Iplom waren am vergangenen Sonntag grosse Mengen Öl in den Fluss gelangt.

Geschützte Region gefährdet

Medienberichten zufolge trieben bereits mehrere Öllachen westlich von Genua im Mittelmeer. Bürgermeister Marco Doria sagte, wahrscheinlich handle es sich dabei um Öl, das bereits in den ersten Stunden des Unglücks ausgetreten sei.

Ein örtlicher Zivilschutzvertreter, Gianni Crivello, sprach von einer «komplizierten Lage». «Wir wissen nicht, wieviel Öl im Meer landen könnte.» Genua liegt in der Nähe von mehreren Küstenschutzgebieten, darunter die Unesco-Weltkulturerbe-Region Cinque Terre.

SDA/nag

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