Polizei-Mail: Mob missbraucht Frauen und Kinder in Bädern

Gruppen junger Männer – «zum grössten Teil Zuwanderer» – sorgen in Teilen Deutschlands für einen «enormen Anstieg» sexueller Übergriffe. Die Polizei ist überfordert.

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Nach dem Aufschrei wegen Dutzender sexuell motivierter Straftaten in der Silvesternacht haben Tätergruppen offenbar Badeanstalten als neues Revier entdeckt. In einem internen E-Mail erteilt eine auf Sexualdelikte spezialisierte Einheit der Polizei in Düsseldorf ihren Kollegen Ratschläge. Die Polizei hat die Echtheit des Schreibens der «Bild-Zeitung» bestätigt.

Mitarbeiter der Einheit stellten einen «enormen Anstieg» von Sexualstraftaten fest, dabei ging es insbesondere um «die Tatbestände Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Kindern in den Badeanstalten». In einem Schwimmbad seien zwei Vergewaltigungen begangen worden.

Bei den Tätern handle es sich um Gruppen von Männern. Es seien «zum grössten Teil Zuwanderer, in der Regel sogar jugendliche Zuwanderer». Sie würden ihre Opfer bedrängen, begrapschen und missbrauchen.

Schwierige Strafverfolgung

Das Problem: Oft gelingt es nicht, sie zu identifizieren oder einzelne Handlungen zuzuordnen. Die Spezialisten bitten ihre Kollegen, die zu Tatorten gerufen werden, neben der Aufnahme der Personalien und Telefonnummern auch eine genaue Beschreibung der getragenen Kleider oder körperlicher Merkmale zu liefern.

Ausserdem sollen sie Fotos der mutmasslichen Täter schiessen und die tatsächliche Erreichbarkeit ermitteln, da der Aufenthaltsort oft von der städtischen Bescheinigung abweiche. Im Hinblick auf eine weitere Vernehmung sollen sie auch die Sprachen, die die Täter sprechen, möglichst exakt aufnehmen. (rub)

Erstellt: 04.07.2016, 10:47 Uhr

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